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Kriegsenkel

Die Erben der vergessenen Generation

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Die Kriegsvergangenheit hinterlässt bis in die zweite und dritte Generation Spuren in vielen Familien. Jetzt äußert sich die Generation der Kinder der Kriegskinder, die in Zeiten des Wohlstands aufgewachsen sind. Sie versuchen, ihre tief sitzende Verunsicherung zu verstehen, die möglicherweise von den Eltern stammt, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben. Diese "Kriegsenkel" haben in der Zeit des Friedens gelebt und es hat ihnen an nichts gefehlt – oder doch? Die zwischen 1960 und 1975 Geborenen stellen sich viele Fragen: Warum wissen so viele nicht, wer sie sind und wohin sie wollen? Woher kommt die diffuse Angst vor der Zukunft? Warum entscheiden sich viele von ihnen gegen Kinder? Es ist für sie ein neuer Gedanke, dass die Unsicherheiten, die sie empfinden, aus den unverarbeiteten Erfahrungen ihrer Eltern resultieren könnten. Kann es wirklich sein, dass Ereignisse, die über 60 Jahre zurückliegen, so stark in das Leben nachgeborener Kinder hineinwirken? Diese Fragen und der Wunsch nach Selbstverständnis prägen die Suche der "Kriegsenkel" nach ihrer Identität und der Ursachen ihrer Ängste.

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Kriegsenkel, Sabine Bode

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Erscheinungsdatum
2013
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(Paperback),
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Titel
Kriegsenkel
Untertitel
Die Erben der vergessenen Generation
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Sabine Bode
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Paperback
Seitenzahl
304
ISBN10
3608948082
ISBN13
9783608948080
Reihe
Bewertung
4,05 von 5 Sternen
Beschreibung
Die Kriegsvergangenheit hinterlässt bis in die zweite und dritte Generation Spuren in vielen Familien. Jetzt äußert sich die Generation der Kinder der Kriegskinder, die in Zeiten des Wohlstands aufgewachsen sind. Sie versuchen, ihre tief sitzende Verunsicherung zu verstehen, die möglicherweise von den Eltern stammt, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben. Diese "Kriegsenkel" haben in der Zeit des Friedens gelebt und es hat ihnen an nichts gefehlt – oder doch? Die zwischen 1960 und 1975 Geborenen stellen sich viele Fragen: Warum wissen so viele nicht, wer sie sind und wohin sie wollen? Woher kommt die diffuse Angst vor der Zukunft? Warum entscheiden sich viele von ihnen gegen Kinder? Es ist für sie ein neuer Gedanke, dass die Unsicherheiten, die sie empfinden, aus den unverarbeiteten Erfahrungen ihrer Eltern resultieren könnten. Kann es wirklich sein, dass Ereignisse, die über 60 Jahre zurückliegen, so stark in das Leben nachgeborener Kinder hineinwirken? Diese Fragen und der Wunsch nach Selbstverständnis prägen die Suche der "Kriegsenkel" nach ihrer Identität und der Ursachen ihrer Ängste.