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Achtung Staatsgrenze

Auf den Spuren des Eisernen Vorhanges

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  • 173 Seiten
  • 7 Lesestunden

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20 Jahre nach dem 'Fall' des 'Eisernen Vorhanges' erkundet der Wiener Autor Beppo Beyerl die Grenze, die bis 1989 zwei Welten trennte. Er beginnt am Dreisesselberg und marschiert entlang der tschechischen, slowakischen, ungarischen und slowenischen Grenze bis zum Loiblpass. Sein Interesse gilt nicht nur den Gartenzwergen und Puffs, die die Grenzen für viele Österreicher markieren, sondern auch den Räumen hinter der Grenze. Beyerl fragt sich, ob sich die periphere Randlage in den letzten 20 Jahren verändert hat und wer von der Wende profitierte. Er stellt fest, dass Baumärkte und Einkaufszentren nicht die einzigen Verbindungselemente sind. Der Autor bemerkt, dass wir kaum etwas über die Menschen in diesen Regionen wissen und dass sich dies in zwei Jahrzehnten nicht geändert hat. Die Grenze existiert weiterhin im Kopf der Menschen. Er berichtet von einem einhändigen Weinbauern in Mähren, dem unbekannten tschechischen Dichter Karel Klostermann und einem slowenischen Dorf, das aus Kärnten ausgegliedert wurde. Einige Abstecher während der Wanderung sind erlaubt, wie der Besuch von Stifters Horní Plana oder eine Schilcherverkostung an der Kärntner Grenze. Das Buch ist Beyerl seinem Vater gewidmet, der 1948 von Karlovy Vary nach Wien zog – ein Unterfangen, das heute wohl nicht mehr möglich wäre.

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Achtung Staatsgrenze, Beppo Beyerl

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Paperback)
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Titel
Achtung Staatsgrenze
Untertitel
Auf den Spuren des Eisernen Vorhanges
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Beppo Beyerl
Verlag
Löcker
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
Seitenzahl
173
ISBN10
3854095228
ISBN13
9783854095224
Reihe
Beschreibung
20 Jahre nach dem 'Fall' des 'Eisernen Vorhanges' erkundet der Wiener Autor Beppo Beyerl die Grenze, die bis 1989 zwei Welten trennte. Er beginnt am Dreisesselberg und marschiert entlang der tschechischen, slowakischen, ungarischen und slowenischen Grenze bis zum Loiblpass. Sein Interesse gilt nicht nur den Gartenzwergen und Puffs, die die Grenzen für viele Österreicher markieren, sondern auch den Räumen hinter der Grenze. Beyerl fragt sich, ob sich die periphere Randlage in den letzten 20 Jahren verändert hat und wer von der Wende profitierte. Er stellt fest, dass Baumärkte und Einkaufszentren nicht die einzigen Verbindungselemente sind. Der Autor bemerkt, dass wir kaum etwas über die Menschen in diesen Regionen wissen und dass sich dies in zwei Jahrzehnten nicht geändert hat. Die Grenze existiert weiterhin im Kopf der Menschen. Er berichtet von einem einhändigen Weinbauern in Mähren, dem unbekannten tschechischen Dichter Karel Klostermann und einem slowenischen Dorf, das aus Kärnten ausgegliedert wurde. Einige Abstecher während der Wanderung sind erlaubt, wie der Besuch von Stifters Horní Plana oder eine Schilcherverkostung an der Kärntner Grenze. Das Buch ist Beyerl seinem Vater gewidmet, der 1948 von Karlovy Vary nach Wien zog – ein Unterfangen, das heute wohl nicht mehr möglich wäre.