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Der kolossale Geselle

Ansichten des Kölner Doms vor 1842 aus dem Bestand des Kölnischen Stadtmuseums

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  • 191 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Der Dom ist das Wahrzeichen Kölns und ein UNESCO-Weltkulturerbe seit 1996. Der gotische Bau, dessen Grundstein 1248 gelegt wurde, blieb bis 1560 unvollendet. Die Vollendung zwischen 1842 und 1880 lenkte das internationale Interesse auf die beeindruckenden Türme und die moderne Großbaustelle. Der gotische Domchor gilt als Höhepunkt der Kathedralgotik und der neugotisch vollendete Bau als Ideal der gotischen Kathedrale. Seine Türme sind ein markantes Symbol für Köln. Doch der Dom vor 1842, als unvollendeter „kolossaler Geselle“, war ganz anders. Heinrich Heine beschrieb ihn 1844 als düster und unvollständig, wobei der Baukran auf dem Südturm das eigentliche Erkennungszeichen war. Diese Zeit und der weniger bekannte Aspekt des Doms werden in diesem Band behandelt. Die bedeutendste Sammlung früher Domansichten im Kölnischen Stadtmuseum übertrifft die Bestände des Doms und des Dombauarchivs. Die Sammlung begann nach 1842, als der Weiterbau startete, doch die Stadt hatte bereits zuvor historische Darstellungen des Doms zusammengetragen. Bei der Gründung des Historischen Museums 1888, acht Jahre nach der Domvollendung, gehörten zahlreiche Ansichten des Doms zu den ersten Beständen. Einige der ältesten Blätter stammen aus der Sammlung Wallraf und zeigen Details aus dem 14. Jahrhundert.

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Der kolossale Geselle, Mario Kramp

Sprache
Erscheinungsdatum
2011
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(Hardcover)
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Titel
Der kolossale Geselle
Untertitel
Ansichten des Kölner Doms vor 1842 aus dem Bestand des Kölnischen Stadtmuseums
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Mario Kramp
Verlag
Greven
Erscheinungsdatum
2011
Einband
Hardcover
Seitenzahl
191
ISBN10
3774304750
ISBN13
9783774304758
Reihe
Beschreibung
Der Dom ist das Wahrzeichen Kölns und ein UNESCO-Weltkulturerbe seit 1996. Der gotische Bau, dessen Grundstein 1248 gelegt wurde, blieb bis 1560 unvollendet. Die Vollendung zwischen 1842 und 1880 lenkte das internationale Interesse auf die beeindruckenden Türme und die moderne Großbaustelle. Der gotische Domchor gilt als Höhepunkt der Kathedralgotik und der neugotisch vollendete Bau als Ideal der gotischen Kathedrale. Seine Türme sind ein markantes Symbol für Köln. Doch der Dom vor 1842, als unvollendeter „kolossaler Geselle“, war ganz anders. Heinrich Heine beschrieb ihn 1844 als düster und unvollständig, wobei der Baukran auf dem Südturm das eigentliche Erkennungszeichen war. Diese Zeit und der weniger bekannte Aspekt des Doms werden in diesem Band behandelt. Die bedeutendste Sammlung früher Domansichten im Kölnischen Stadtmuseum übertrifft die Bestände des Doms und des Dombauarchivs. Die Sammlung begann nach 1842, als der Weiterbau startete, doch die Stadt hatte bereits zuvor historische Darstellungen des Doms zusammengetragen. Bei der Gründung des Historischen Museums 1888, acht Jahre nach der Domvollendung, gehörten zahlreiche Ansichten des Doms zu den ersten Beständen. Einige der ältesten Blätter stammen aus der Sammlung Wallraf und zeigen Details aus dem 14. Jahrhundert.