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Die Wirklichkeit der Geschichte

Wissenschaftstheoretische, mediale und lebensweltliche Aspekte eines (post-)konstruktivistischen Wirklichkeitsbegriffes in den Kulturwissenschaften

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  • 222 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Mit den Cultural Turns hat sich der Fokus der Geschichtswissenschaft nachhaltig verschoben. Nicht mehr die vermeintlichen Realitäten, sondern die kulturellen und symbolischen Interpretationskonstrukte standen im Zentrum des Interesses. Wirklichkeit wurde nicht mehr als tatsächlich vorhanden vorgestellt, sondern als kulturell geformtes und symbolisch repräsentiertes menschliches Konstrukt. Nicht mehr von einer Wirklichkeit, sondern von mehreren handeln nun die Wissenschaften, die mit Geschichte befasst sind. Seit den 1990er Jahren macht sich eine Scheidelinie in der Scientific Community bemerkbar, die sich entlang der Frage auftut, ob es jenseits der kulturellen Konstrukte eine wirkmächtige Wirklichkeit gibt, die auch ohne symbolische Repräsentanz geschichtsbildend wird oder nicht. Der Band präsentiert Beiträge, die vor diesem Hintergrund drei Fragekomplexen nachgehen: Wie kann eine Logik des Wirklichkeitsbegriffes im Plural funktionieren? Welche Rolle spielt die Lebenswelt der Geschichtswissenschaftbetreibenden für das Bild einer historischen Wirklichkeit? Welchen Einfluss haben Medien und ihre jeweils spezifische Weise, Wirklichkeit zu repräsentieren, in diesem Kontext?

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Die Wirklichkeit der Geschichte, Stefan Haas

Sprache
Erscheinungsdatum
2015
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(Paperback)
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Titel
Die Wirklichkeit der Geschichte
Untertitel
Wissenschaftstheoretische, mediale und lebensweltliche Aspekte eines (post-)konstruktivistischen Wirklichkeitsbegriffes in den Kulturwissenschaften
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Stefan Haas
Verlag
Steiner
Erscheinungsdatum
2015
Einband
Paperback
Seitenzahl
222
ISBN10
3515109625
ISBN13
9783515109628
Reihe
Beschreibung
Mit den Cultural Turns hat sich der Fokus der Geschichtswissenschaft nachhaltig verschoben. Nicht mehr die vermeintlichen Realitäten, sondern die kulturellen und symbolischen Interpretationskonstrukte standen im Zentrum des Interesses. Wirklichkeit wurde nicht mehr als tatsächlich vorhanden vorgestellt, sondern als kulturell geformtes und symbolisch repräsentiertes menschliches Konstrukt. Nicht mehr von einer Wirklichkeit, sondern von mehreren handeln nun die Wissenschaften, die mit Geschichte befasst sind. Seit den 1990er Jahren macht sich eine Scheidelinie in der Scientific Community bemerkbar, die sich entlang der Frage auftut, ob es jenseits der kulturellen Konstrukte eine wirkmächtige Wirklichkeit gibt, die auch ohne symbolische Repräsentanz geschichtsbildend wird oder nicht. Der Band präsentiert Beiträge, die vor diesem Hintergrund drei Fragekomplexen nachgehen: Wie kann eine Logik des Wirklichkeitsbegriffes im Plural funktionieren? Welche Rolle spielt die Lebenswelt der Geschichtswissenschaftbetreibenden für das Bild einer historischen Wirklichkeit? Welchen Einfluss haben Medien und ihre jeweils spezifische Weise, Wirklichkeit zu repräsentieren, in diesem Kontext?