Gratis Versand ab 16,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Entfremdet, verdinglicht und be-hindert

Versuch einer Dechiffrierung segregierender Mechanismen aus sozialhistorischer Perspektive

Autor*innen

Mehr zum Buch

Welche sozialhistorischen Prozesse sind für den gesellschaftlichen Ausschluss von Menschen mit Behinderungen verantwortlich? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Arbeit. Die Hypothese besagt, dass Entfremdungs- und Verdinglichungsprozesse, die sowohl den gesellschaftlichen Basis- als auch den Überbaubereich betreffen, diesen sozialen Ausschluss hervorgebracht haben. Im Fokus steht nicht die vermeintliche „Inklusion“, sondern die real existierende „Exklusion“. Zur Analyse der gesellschaftlichen Prozesse, die für den sozialen Ausschluss verantwortlich sind, werden die erkenntnistheoretischen Voraussetzungen der materialistischen Dialektik herangezogen. Diese bilden das methodologische Fundament, um geschichtliche Kontinuitäten und Diskontinuitäten hinsichtlich segregierender Mechanismen zu beleuchten. Ziel ist es, das gegenwärtig „schlecht Vorhandene“ (Bloch) – den Ausschluss von Menschen mit Behinderung – als Gewordenes und Veränderbares zu begreifen. Die Arbeit eröffnet damit neue Perspektiven für eine humanere Zukunft und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Das Erkennen und Überwinden segregierender Mechanismen ist entscheidend für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an menschenrechtsrelevanten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.

Buchkauf

Entfremdet, verdinglicht und be-hindert, Stefan Schuster

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Entfremdet, verdinglicht und be-hindert
Untertitel
Versuch einer Dechiffrierung segregierender Mechanismen aus sozialhistorischer Perspektive
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Stefan Schuster
Erscheinungsdatum
2016
ISBN10
3865418422
ISBN13
9783865418425
Reihe
Beschreibung
Welche sozialhistorischen Prozesse sind für den gesellschaftlichen Ausschluss von Menschen mit Behinderungen verantwortlich? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Arbeit. Die Hypothese besagt, dass Entfremdungs- und Verdinglichungsprozesse, die sowohl den gesellschaftlichen Basis- als auch den Überbaubereich betreffen, diesen sozialen Ausschluss hervorgebracht haben. Im Fokus steht nicht die vermeintliche „Inklusion“, sondern die real existierende „Exklusion“. Zur Analyse der gesellschaftlichen Prozesse, die für den sozialen Ausschluss verantwortlich sind, werden die erkenntnistheoretischen Voraussetzungen der materialistischen Dialektik herangezogen. Diese bilden das methodologische Fundament, um geschichtliche Kontinuitäten und Diskontinuitäten hinsichtlich segregierender Mechanismen zu beleuchten. Ziel ist es, das gegenwärtig „schlecht Vorhandene“ (Bloch) – den Ausschluss von Menschen mit Behinderung – als Gewordenes und Veränderbares zu begreifen. Die Arbeit eröffnet damit neue Perspektiven für eine humanere Zukunft und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Das Erkennen und Überwinden segregierender Mechanismen ist entscheidend für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an menschenrechtsrelevanten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.