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Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge

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Malte, ein dänischer Adliger, zieht vom Landidyll nach Paris und macht damit eine einschneidende Erfahrung, die so markant ist für die Moderne: das Hineingeworfensein in Großstadthektik, Anonymität, Schnelllebigkeit. Er wird konfrontiert mit Krankheit und Elend und durchlebt einen persönlichen Wandel, an dem er zu zerbrechen droht. »Ich lerne sehen. Ich weiß nicht, woran es liegt, es geht alles tiefer in mich ein und bleibt nicht an der Stelle stehen, wo es sonst immer zu Ende war. Ich habe ein Inneres, von dem ich nicht wusste. Alles geht jetzt dorthin. Ich weiß nicht, was dort geschieht.« Rilkes einziger Roman, der 1910 erstmals erschienen ist, ist ein Schlüsseltext der literarischen Moderne, der charakteristische Themen wie Großstadtleben, Technisierung, Lebenswandel, Psychosen und den Zerfall des Ichs in sich vereint.

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3,8
Sehr gut
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Sprache
Deutsch
Verlag
Ka & Jott
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Paperback
Seitenzahl
236
ISBN10
3946391192
ISBN13
9783946391197
Reihe
Erstveröffentlichung
1965
Originaltitel
Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
Bewertung
3,8 von 5 Sternen
Beschreibung
Malte, ein dänischer Adliger, zieht vom Landidyll nach Paris und macht damit eine einschneidende Erfahrung, die so markant ist für die Moderne: das Hineingeworfensein in Großstadthektik, Anonymität, Schnelllebigkeit. Er wird konfrontiert mit Krankheit und Elend und durchlebt einen persönlichen Wandel, an dem er zu zerbrechen droht. »Ich lerne sehen. Ich weiß nicht, woran es liegt, es geht alles tiefer in mich ein und bleibt nicht an der Stelle stehen, wo es sonst immer zu Ende war. Ich habe ein Inneres, von dem ich nicht wusste. Alles geht jetzt dorthin. Ich weiß nicht, was dort geschieht.« Rilkes einziger Roman, der 1910 erstmals erschienen ist, ist ein Schlüsseltext der literarischen Moderne, der charakteristische Themen wie Großstadtleben, Technisierung, Lebenswandel, Psychosen und den Zerfall des Ichs in sich vereint.