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Nathan der Weise

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  • 273 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Mit Erläuterungen zu Autor, Text und Wirkung. Die Aussage in Lessings Werk scheint einfach, doch der Dichter appelliert an die Toleranz und Menschlichkeit seiner Zeitgenossen im späten 18. Jahrhundert. Er präsentiert den weisen Nathan, der unabhängig von Religion und Herkunft einfach Mensch ist. Nathan lebt in Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge und unterrichtet seine angenommene Tochter Recha nicht in Judentum oder Christentum, sondern in Menschlichkeit. Diese Haltung führt zwangsläufig zu Konflikten, da viele unter dem Deckmantel ihrer Religion überzeugt sind, die einzig wahren Werte zu vertreten. Nathan verdeutlicht seine Anschauung in der berühmten Ringparabel: Wie die drei identischen Ringe nicht zu unterscheiden sind, kann auch unter den Religionen von Juden, Christen und Moslems nicht entschieden werden, welche den echten Glauben repräsentiert. Innerhalb von zwei Stunden kann Nathan die Zweifler überzeugen, was auf der Bühne geschieht. Am Ende wird klar: Toleranz und Menschlichkeit sind die höchsten Güter der Zivilisation. Auch im späten 20. Jahrhundert ist unsere Realität noch von Intoleranz geprägt, und wir müssen immer noch lernen, welche Werte unsere Gesellschaft ausmachen. Lessings Werk kann uns als Lehrmeister dienen, und seine Botschaft bleibt relevant.

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2,7
Gut
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Sprache
Deutsch
Verlag
Wagenbach
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Paperback
Seitenzahl
273
ISBN10
3803124263
ISBN13
9783803124265
Reihe
Schlagwörter
Theaterstücke
Bewertung
2,7 von 5 Sternen
Beschreibung
Mit Erläuterungen zu Autor, Text und Wirkung. Die Aussage in Lessings Werk scheint einfach, doch der Dichter appelliert an die Toleranz und Menschlichkeit seiner Zeitgenossen im späten 18. Jahrhundert. Er präsentiert den weisen Nathan, der unabhängig von Religion und Herkunft einfach Mensch ist. Nathan lebt in Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge und unterrichtet seine angenommene Tochter Recha nicht in Judentum oder Christentum, sondern in Menschlichkeit. Diese Haltung führt zwangsläufig zu Konflikten, da viele unter dem Deckmantel ihrer Religion überzeugt sind, die einzig wahren Werte zu vertreten. Nathan verdeutlicht seine Anschauung in der berühmten Ringparabel: Wie die drei identischen Ringe nicht zu unterscheiden sind, kann auch unter den Religionen von Juden, Christen und Moslems nicht entschieden werden, welche den echten Glauben repräsentiert. Innerhalb von zwei Stunden kann Nathan die Zweifler überzeugen, was auf der Bühne geschieht. Am Ende wird klar: Toleranz und Menschlichkeit sind die höchsten Güter der Zivilisation. Auch im späten 20. Jahrhundert ist unsere Realität noch von Intoleranz geprägt, und wir müssen immer noch lernen, welche Werte unsere Gesellschaft ausmachen. Lessings Werk kann uns als Lehrmeister dienen, und seine Botschaft bleibt relevant.