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Tommy Jaud kann keine gängigen Romane schreiben, was wahrscheinlich an seiner Tätigkeit als Headwriter und Creative Producer für Fernsehsendungen liegt. Seine Werke sind geprägt von einem Feuerwerk an Gags, die von einer spärlichen Handlung zusammengehalten werden. Der Witz entfaltet sich oft in sprachlichen Nuancen, weshalb seine Romane eher literarisierte Comedy sind, die man hören sollte. Die Hörbücher seiner Bestseller, wie Vollidiot oder Resturlaub, sind besonders unterhaltsam, vor allem durch den nervigen, aber auch komisch-peinlichen Simon. In Millionär ist Simon arbeitslos und verbringt seine Zeit in einem Kölner Internetcafé, wo er Beschwerdebriefe an Pringles und Lever Sunlicht schreibt, um Gratisprodukte und menschlichen Kontakt zu erhalten. Er kämpft gegen unerträgliche Kirchturmglocken und nervige Übermieterinnen, für deren Vertreibung er schnell eine Million Euro benötigt. Christoph Maria Herbst, bekannt aus Stromberg, liest das Hörbuch und bringt Jauds akustische Intention perfekt zur Geltung. So wird Millionär zu einem umwerfend komischen Hörerlebnis über den alltäglichen Wahnsinn unserer Medienwirklichkeit. Lieber hören als lesen!

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Millionär, Christoph Maria Herbst, Tommy Jaud

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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3,6
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Sprache
Deutsch
Verlag
Argon
Erscheinungsdatum
2007
ISBN10
3866103069
ISBN13
9783866103061
Erstveröffentlichung
2008
Originaltitel
Millionär
Bewertung
3,6 von 5 Sternen
Beschreibung
Tommy Jaud kann keine gängigen Romane schreiben, was wahrscheinlich an seiner Tätigkeit als Headwriter und Creative Producer für Fernsehsendungen liegt. Seine Werke sind geprägt von einem Feuerwerk an Gags, die von einer spärlichen Handlung zusammengehalten werden. Der Witz entfaltet sich oft in sprachlichen Nuancen, weshalb seine Romane eher literarisierte Comedy sind, die man hören sollte. Die Hörbücher seiner Bestseller, wie Vollidiot oder Resturlaub, sind besonders unterhaltsam, vor allem durch den nervigen, aber auch komisch-peinlichen Simon. In Millionär ist Simon arbeitslos und verbringt seine Zeit in einem Kölner Internetcafé, wo er Beschwerdebriefe an Pringles und Lever Sunlicht schreibt, um Gratisprodukte und menschlichen Kontakt zu erhalten. Er kämpft gegen unerträgliche Kirchturmglocken und nervige Übermieterinnen, für deren Vertreibung er schnell eine Million Euro benötigt. Christoph Maria Herbst, bekannt aus Stromberg, liest das Hörbuch und bringt Jauds akustische Intention perfekt zur Geltung. So wird Millionär zu einem umwerfend komischen Hörerlebnis über den alltäglichen Wahnsinn unserer Medienwirklichkeit. Lieber hören als lesen!