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Bauhausmädels

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  • 480 Seiten
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Als 1919 das Staatliche Bauhaus in Weimar eröffnet wurde, bewarben sich mehr junge Frauen als Männer um die Studienplätze, angezogen vom progressiven Charakter der Schule. Doch die Genderpolitik war alles andere als vorbildlich: Frauen wurden von Gropius und vielen männlichen Lehrenden misstrauisch beäugt, oft in die „Frauenklasse“ der Weberei gedrängt und in ihrer Entfaltung behindert. Dennoch eroberten sie alle Fachbereiche, einschließlich neuer Medien wie Fotografie und traditionell männlicher Bereiche wie Bildhauerei, Industriedesign und Architektur. Künstlerinnen wie Marianne Brandt, Florence Henri, Grete Stern und Ellen Auerbach prägten die Kunst- und Designgeschichte und verkörperten das Bild der „Neuen Frau“ der Weimarer Republik. Zeitgenossen betrachteten sie mit einer Mischung aus Skepsis und Bewunderung als „die Bauhausmädels“. Dieser Band präsentiert fast 400 Porträtfotos von 87 Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen, viele von ihnen lange vergessen. Neue archivarische Funde erweitern das Bild prominenter Bauhaus-Frauen wie Lucia Moholy, die nach der Machtübernahme der Nazis fliehen musste, und Gertrud Arndt, die von der Architektur zur Fotografie wechselte. Marianne Brandt war die erste Frau in der Metallwerkstatt und deren Entwürfe sind bis heute relevant.

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Bauhausmädels, Patrick Rössler

Sprache
Erscheinungsdatum
2019
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(Hardcover)
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Titel
Bauhausmädels
Sprache
Französisch
Autor*innen
Patrick Rössler
Verlag
Taschen
Erscheinungsdatum
2019
Einband
Hardcover
Seitenzahl
480
ISBN10
3836563533
ISBN13
9783836563536
Reihe
Bewertung
4,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Als 1919 das Staatliche Bauhaus in Weimar eröffnet wurde, bewarben sich mehr junge Frauen als Männer um die Studienplätze, angezogen vom progressiven Charakter der Schule. Doch die Genderpolitik war alles andere als vorbildlich: Frauen wurden von Gropius und vielen männlichen Lehrenden misstrauisch beäugt, oft in die „Frauenklasse“ der Weberei gedrängt und in ihrer Entfaltung behindert. Dennoch eroberten sie alle Fachbereiche, einschließlich neuer Medien wie Fotografie und traditionell männlicher Bereiche wie Bildhauerei, Industriedesign und Architektur. Künstlerinnen wie Marianne Brandt, Florence Henri, Grete Stern und Ellen Auerbach prägten die Kunst- und Designgeschichte und verkörperten das Bild der „Neuen Frau“ der Weimarer Republik. Zeitgenossen betrachteten sie mit einer Mischung aus Skepsis und Bewunderung als „die Bauhausmädels“. Dieser Band präsentiert fast 400 Porträtfotos von 87 Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen, viele von ihnen lange vergessen. Neue archivarische Funde erweitern das Bild prominenter Bauhaus-Frauen wie Lucia Moholy, die nach der Machtübernahme der Nazis fliehen musste, und Gertrud Arndt, die von der Architektur zur Fotografie wechselte. Marianne Brandt war die erste Frau in der Metallwerkstatt und deren Entwürfe sind bis heute relevant.