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Stolz und Vorurteil

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Jane Austens bekanntester Roman - und eine der schönsten Liebesgeschichten der Weltliteratur. Mit Ironie und scharfer Beobachtungsgabe behandelt Jane Austen in "Stolz und Vorurteil" ein heikles Sozialthema der damaligen Zeit: die von den Eltern arrangierte Ehe. Im Zentrum des Geschehens steht Elizabeth, die zweitälteste von fünf unverheirateten Töchtern der Familie Bennet. Ihre Mutter ist stets darauf bedacht, geeignete Heiratskandidaten für ihre Töchter heranzuziehen und beschäftigt sich mit fast nichts anderem. Um Aristokratenstolz und bürgerliche Vorurteile dreht sich ein wildes Heiratskarussell, das nach allerlei spannenden Verwicklungen letztendlich beim Happy End zum Stehen kommt. Jane Austen(1775-1817) gilt als die grosse Dame der englischen Literatur, der es als erster gelang, die Komik des Alltäglichen zu gestalten. Nach aussen hin führte sie ein ereignisloses Leben im elterlichen Pfarrhaus. Ihre Romane jedoch - neben "Mansfield Park" (1814) sind dies vor allem "Verstand und Gefühl" (1811), "Stolz und Vorurteil" (1813), "Emma" (1816), "Northanger Abbey" (1817) und "Anne Elliot oder Die Kraft der Überredung" (1817) - erfreuen sich heute weltweit einer millionenfachen Leserschaft. Fast alle sind mehrfach erfolgreich verfilmt worden.

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4,6
Ausgezeichnet
7896 Bewertung

Jane Austen schreibt hier keinen verstaubten Liebesroman, sondern eine überraschend witzige, kluge und oft bissige Gesellschaftskomödie über Erwartungen, Fehlurteile und verletzten Stolz. Elizabeth Bennet ist eine Heldin, die auch heute noch erstaunlich modern wirkt. Sie ist schlagfertig, selbstbewusst und nicht bereit, sich aus Bequemlichkeit oder gesellschaftlichem Druck heraus zu verbiegen. Die berühmte Beziehung zu Mr. Darcy lebt weniger von Romantik im klassischen Sinn als von Missverständnissen, verletzter Eitelkeit und langsam wachsender Selbsterkenntnis, auf beiden Seiten. Austens große Stärke ist ihr Blick für Menschen. Mit feiner Ironie entlarvt sie Heuchelei, Standesdünkel und Heiratswahn, ohne dabei jemals grausam zu werden. Selbst Nebenfiguren sind präzise gezeichnet und oft herrlich überspitzt. Besonders Mrs. Bennet ist eine Quelle dauerhafter Fremdscham und gleichzeitig erstaunlich real. Das Tempo ist ruhig, die Handlung überschaubar. Spannung entsteht nicht durch große Ereignisse, sondern durch Dialoge, Blicke und das, was unausgesprochen bleibt. Wer Action sucht, wird hier nicht fündig. Wer jedoch Freude an Sprache, Humor und Beobachtungsgabe hat, kommt voll auf seine Kosten. Stolz und Vorurteil ist ein Roman über Liebe, aber vor allem über das Lernen, sich selbst und andere klarer zu sehen. Charmant, klug und deutlich zeitloser, als man denkt.

Salomon P.

Ich hab viel von diesem Klassiker gehört und musste ihn daher auch lesen...dachte ich zumindest...nach drei Kapitel hab ich diesen dicken Schinken auf die Seite gelegt...viel zu langweilig und langatmig