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Erinnerungen

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Willy Brandt war ein prägendes deutsches Schicksal des 20. Jahrhunderts, dessen Erinnerungen in sieben Kapiteln die wesentlichen Stationen seines Lebens abbilden: Jugend, Emigration, Rückkehr, Machtkämpfe, Kanzlerschaft, Ostpolitik und die Zeit nach der Macht. Diese Kapitel bieten ein personalisiertes Kompendium der Zeitgeschichte. Besonders eindrucksvoll sind seine Schilderungen aus der Zeit des Kalten Krieges, wie sein Besuch in Erfurt, wo er auf den steifen Willy Stoph traf, der sich nur im Verlautbarungsstil äußerte und die Mauer als "Akt der Menschlichkeit" bezeichnete. Brandt schloss das Buch im Frühjahr 1989 ab, als er politisch unabhängig war. Während der Drucklegung im November 1989 fügte er eine vorsichtige Nachschrift über die Wende in der DDR hinzu, betitelt mit "Nichts wird, wie es war". Mit scharfem Blick und voller Sensibilität analysiert Brandt sich selbst, sein Wirken und seine Zeitgenossen, ohne verletzend zu sein, obwohl er selbst durch Adenauers abfällige Bemerkung und die Guillaume-Affäre verletzt wurde. Dieses handliche Taschenbuch sollte in keiner Bibliothek fehlen. --Friedrich Geiss

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Erinnerungen, Willy Brandt

Sprache
Erscheinungsdatum
1994
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Willy Brandt
Verlag
Ullstein
Erscheinungsdatum
1994
Einband
Paperback
Seitenzahl
554
ISBN10
354835484X
ISBN13
9783548354842
Reihe
Bewertung
3,9 von 5 Sternen
Beschreibung
Willy Brandt war ein prägendes deutsches Schicksal des 20. Jahrhunderts, dessen Erinnerungen in sieben Kapiteln die wesentlichen Stationen seines Lebens abbilden: Jugend, Emigration, Rückkehr, Machtkämpfe, Kanzlerschaft, Ostpolitik und die Zeit nach der Macht. Diese Kapitel bieten ein personalisiertes Kompendium der Zeitgeschichte. Besonders eindrucksvoll sind seine Schilderungen aus der Zeit des Kalten Krieges, wie sein Besuch in Erfurt, wo er auf den steifen Willy Stoph traf, der sich nur im Verlautbarungsstil äußerte und die Mauer als "Akt der Menschlichkeit" bezeichnete. Brandt schloss das Buch im Frühjahr 1989 ab, als er politisch unabhängig war. Während der Drucklegung im November 1989 fügte er eine vorsichtige Nachschrift über die Wende in der DDR hinzu, betitelt mit "Nichts wird, wie es war". Mit scharfem Blick und voller Sensibilität analysiert Brandt sich selbst, sein Wirken und seine Zeitgenossen, ohne verletzend zu sein, obwohl er selbst durch Adenauers abfällige Bemerkung und die Guillaume-Affäre verletzt wurde. Dieses handliche Taschenbuch sollte in keiner Bibliothek fehlen. --Friedrich Geiss