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Das Gehirn und seine Wirklichkeit

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In diesem Buch werden die neuesten Erkenntnisse über die biologischen, evolutionsbiologischen und neurobiologischen Grundlagen von Wahrnehmung, Erkenntnisleistungen, Bewusstsein und Geist präsentiert. Es wird erörtert, wie moderne neurophysiologische und bildgebende Verfahren Bewusstsein und Geist "sichtbar" machen können. Auf dieser Basis wird ein konstruktivistisches, philosophisch-erkenntnistheoretisches Konzept des menschlichen Erkenntnisvermögens entwickelt, das einen nichtreduktionistischen Physikalismus vertritt. Dieser Ansatz akzeptiert die Einheitlichkeit der Natur in der Gehirn-Geist-Beziehung, ohne den Geist auf die Aktivität von Nervenzellen zu reduzieren. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Herkunft und Natur unserer Erlebniswelt sowie ihrer Beziehung zu einer bewussts-unabhängigen Realität. Die Antworten auf diese Fragen haben weitreichende Konsequenzen für den erkenntnistheoretischen Status wissenschaftlicher Aussagen. Ein Anspruch auf objektiv gültige "Wahrheit" wird verneint, da dieser im Wissenschaftsalltag nicht erhoben wird. Das Buch richtet sich an Leser mit Interesse an Neurobiologie, Biologie, Kognitionswissenschaften, Kommunikationswissenschaften, Informatik und Philosophie. Es ist allgemeinverständlich geschrieben und erfordert keine speziellen Vorkenntnisse.

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Das Gehirn und seine Wirklichkeit, Gerhard Roth

Sprache
Erscheinungsdatum
1994
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gerhard Roth
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1994
Einband
Hardcover
Seitenzahl
345
ISBN10
351858183X
ISBN13
9783518581834
Reihe
Bewertung
4,1 von 5 Sternen
Beschreibung
In diesem Buch werden die neuesten Erkenntnisse über die biologischen, evolutionsbiologischen und neurobiologischen Grundlagen von Wahrnehmung, Erkenntnisleistungen, Bewusstsein und Geist präsentiert. Es wird erörtert, wie moderne neurophysiologische und bildgebende Verfahren Bewusstsein und Geist "sichtbar" machen können. Auf dieser Basis wird ein konstruktivistisches, philosophisch-erkenntnistheoretisches Konzept des menschlichen Erkenntnisvermögens entwickelt, das einen nichtreduktionistischen Physikalismus vertritt. Dieser Ansatz akzeptiert die Einheitlichkeit der Natur in der Gehirn-Geist-Beziehung, ohne den Geist auf die Aktivität von Nervenzellen zu reduzieren. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Herkunft und Natur unserer Erlebniswelt sowie ihrer Beziehung zu einer bewussts-unabhängigen Realität. Die Antworten auf diese Fragen haben weitreichende Konsequenzen für den erkenntnistheoretischen Status wissenschaftlicher Aussagen. Ein Anspruch auf objektiv gültige "Wahrheit" wird verneint, da dieser im Wissenschaftsalltag nicht erhoben wird. Das Buch richtet sich an Leser mit Interesse an Neurobiologie, Biologie, Kognitionswissenschaften, Kommunikationswissenschaften, Informatik und Philosophie. Es ist allgemeinverständlich geschrieben und erfordert keine speziellen Vorkenntnisse.