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Der letzte bekannte Wohnsitz des Mickey Acuña

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Eines Tages betritt Mickey Acuña mit geschultertem Seesack die Lobby des YMCA von El Paso. Ein zweifelhafter Outlaw, der untertauchen muß, ein „Gesetzloser auf der Flucht“, ein ehemaliger Frauenheld, der mit einer „kleinen Pechsträhne“ und ohne Geld hier Zuflucht sucht. Mickey benötigt eine Adresse, da er auf Post wartet, vermutlich auf viel Geld. Tage und Wochen vergehen ohne Nachricht. Er erledigt kleine Jobs und arbeitet halbtags an der Rezeption. Seine Zeit verbringt er mit seinen heruntergekommenen Nachbarn, verabredet sich mit Frauen, doch oft ist eine nicht gut genug für ihn oder umgekehrt. Er liest einen billigen Western und beginnt, sich mit der Handlung zu identifizieren. Allmählich wird er zum Mittelpunkt dieser Männergesellschaft, erzählt aufregende Geschichten und verstrickt sich immer mehr in seine Erzählungen. Sein Geflecht aus Wahrheit und Lügen wird schließlich unüberschaubar, und die Situation eskaliert, bis es zu einem Mord kommt. Diese universelle Geschichte ist ein Roman über die Hoffnung, die am Leben erhält, und eine minimalistische Parabel von Wirklichkeit und Fiktion. Gilb fängt mit lakonischem, doch gewitzt-ironischem Stil und tiefem Humor die Nuancen seiner Umgebung ein – mit einem unerwarteten Ausgang.

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Der letzte bekannte Wohnsitz des Mickey Acuña, Dagoberto Gilb

Sprache
Erscheinungsdatum
1995
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(Hardcover)
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Titel
Der letzte bekannte Wohnsitz des Mickey Acuña
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Dagoberto Gilb
Erscheinungsdatum
1995
Einband
Hardcover
ISBN10
3627000366
ISBN13
9783627000363
Reihe
Originaltitel
The last known residence of Mickey Acuña
Beschreibung
Eines Tages betritt Mickey Acuña mit geschultertem Seesack die Lobby des YMCA von El Paso. Ein zweifelhafter Outlaw, der untertauchen muß, ein „Gesetzloser auf der Flucht“, ein ehemaliger Frauenheld, der mit einer „kleinen Pechsträhne“ und ohne Geld hier Zuflucht sucht. Mickey benötigt eine Adresse, da er auf Post wartet, vermutlich auf viel Geld. Tage und Wochen vergehen ohne Nachricht. Er erledigt kleine Jobs und arbeitet halbtags an der Rezeption. Seine Zeit verbringt er mit seinen heruntergekommenen Nachbarn, verabredet sich mit Frauen, doch oft ist eine nicht gut genug für ihn oder umgekehrt. Er liest einen billigen Western und beginnt, sich mit der Handlung zu identifizieren. Allmählich wird er zum Mittelpunkt dieser Männergesellschaft, erzählt aufregende Geschichten und verstrickt sich immer mehr in seine Erzählungen. Sein Geflecht aus Wahrheit und Lügen wird schließlich unüberschaubar, und die Situation eskaliert, bis es zu einem Mord kommt. Diese universelle Geschichte ist ein Roman über die Hoffnung, die am Leben erhält, und eine minimalistische Parabel von Wirklichkeit und Fiktion. Gilb fängt mit lakonischem, doch gewitzt-ironischem Stil und tiefem Humor die Nuancen seiner Umgebung ein – mit einem unerwarteten Ausgang.