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Scream Queens am Toten Meer

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Auf einem Hügel über Jerusalem steht ein Irrenhaus, in dem der namenlose Erzähler, Gilad Elbom, die Spätschicht übernimmt. Er kümmert sich um eine bunte Gruppe von Patienten, Juden und Arabern, die er mit Tabletten und absurden Fragen ruhigstellt, während sie ihm immer wieder das letzte Wort entziehen. In den ruhigen Momenten nach dem Zubettbringen der Patienten widmet sich der Erzähler seinen wahren Interessen: Linguistik und Heavy Metal, von gälischen Spaltsätzen bei Flann O’Brien bis zu Tautologien in Motörheads „Killed by Death“. Gleichzeitig wird er von seiner Mutter gedrängt, ins Ausland zu studieren, und von seiner Freundin mit politischer Polemik und sexuellen Fantasien konfrontiert. Die Politik erscheint ihm als sinnlos, während der Sex weniger bedeutend ist. Seine Perspektiven sind begrenzt; er findet Zuflucht hinter den Anstaltstüren, fernab des Chaos, das ihn in Verwaltungsgebäuden der israelischen Armee, einem heruntergekommenen Casino oder in einer Seilbahn in Jericho erwartet. Elbom gelingt mit seinem ersten Roman ein Werk, das sowohl komisch als auch traurig ist und die Unmöglichkeit persönlicher Entwicklung in einem von Gewalt geprägten Land thematisiert.

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Scream Queens am Toten Meer, Gilad Elbom

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Erscheinungsdatum
2004
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gilad Elbom
Verlag
Buch 2000
Erscheinungsdatum
2004
ISBN10
3807700609
ISBN13
9783807700601
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Serie
Originaltitel
Scream queens of the Dead Sea
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Auf einem Hügel über Jerusalem steht ein Irrenhaus, in dem der namenlose Erzähler, Gilad Elbom, die Spätschicht übernimmt. Er kümmert sich um eine bunte Gruppe von Patienten, Juden und Arabern, die er mit Tabletten und absurden Fragen ruhigstellt, während sie ihm immer wieder das letzte Wort entziehen. In den ruhigen Momenten nach dem Zubettbringen der Patienten widmet sich der Erzähler seinen wahren Interessen: Linguistik und Heavy Metal, von gälischen Spaltsätzen bei Flann O’Brien bis zu Tautologien in Motörheads „Killed by Death“. Gleichzeitig wird er von seiner Mutter gedrängt, ins Ausland zu studieren, und von seiner Freundin mit politischer Polemik und sexuellen Fantasien konfrontiert. Die Politik erscheint ihm als sinnlos, während der Sex weniger bedeutend ist. Seine Perspektiven sind begrenzt; er findet Zuflucht hinter den Anstaltstüren, fernab des Chaos, das ihn in Verwaltungsgebäuden der israelischen Armee, einem heruntergekommenen Casino oder in einer Seilbahn in Jericho erwartet. Elbom gelingt mit seinem ersten Roman ein Werk, das sowohl komisch als auch traurig ist und die Unmöglichkeit persönlicher Entwicklung in einem von Gewalt geprägten Land thematisiert.