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Humboldts Vermächtnis

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. gute Laune, satirische Witz und pfiffige Menschenkenntnis. Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt Ich habe, ein einziges Mal, Humboldts Mutter in ihrer dunklen Wohnung in der West End Avenue gesehen. Ihr Gesicht glich dem ihres Sohnes. Sie war stumm, dick, hatte breite Lippen und war in einen Bademantel geschnürt. Ihr Haar war weiß, buschig, im Fidschi-Stil. Humboldt war bedrückt, als wir das Haus verließen, und sagte: Sie ließ mich früher nach Chicago fahren, aber dort sollte ich meinem alten Herrn nachspionieren, Bankauszüge und Kontonummern kopieren und die Namen seiner Nutten aufschreiben. Sie wollte ihn verklagen. Sie ist verrückt, verstehst du? Aber dann hat er in der großen Krise alles verloren. Ist unten in Florida an Herzschlag gestorben. Jahre nach seinem Tod wird Humboldt Fleisher in der Erinnerung des erzählenden Citrine erneut befragt, zum Leben erweckt, bewundert, bezweifelt und neu begraben. Die Verflechtung beider Lebenswege, die Darstellung ihrer Beziehung zur erfolgbesessenen amerikanischen Gesellschaft, der Neid des Älteren auf den Jüngeren, Ehegeschichten, Bettgeschichten, Geschichten von Mafiosi, von Gebildeten und Ungebildeten verbinden sich zu einem intellektuellen Unterhaltungsroman höchsten Ranges, zum tragikomischen Doppelporträt zweier Schriftsteller.

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Humboldts Vermächtnis, Saul Bellow

Sprache
Erscheinungsdatum
1995
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Saul Bellow
Erscheinungsdatum
1995
Einband
Paperback
ISBN10
3423120592
ISBN13
9783423120593
Reihe
Erstveröffentlichung
1975
Originaltitel
Humboldt’s Gift
Bewertung
3,85 von 5 Sternen
Beschreibung
. gute Laune, satirische Witz und pfiffige Menschenkenntnis. Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt Ich habe, ein einziges Mal, Humboldts Mutter in ihrer dunklen Wohnung in der West End Avenue gesehen. Ihr Gesicht glich dem ihres Sohnes. Sie war stumm, dick, hatte breite Lippen und war in einen Bademantel geschnürt. Ihr Haar war weiß, buschig, im Fidschi-Stil. Humboldt war bedrückt, als wir das Haus verließen, und sagte: Sie ließ mich früher nach Chicago fahren, aber dort sollte ich meinem alten Herrn nachspionieren, Bankauszüge und Kontonummern kopieren und die Namen seiner Nutten aufschreiben. Sie wollte ihn verklagen. Sie ist verrückt, verstehst du? Aber dann hat er in der großen Krise alles verloren. Ist unten in Florida an Herzschlag gestorben. Jahre nach seinem Tod wird Humboldt Fleisher in der Erinnerung des erzählenden Citrine erneut befragt, zum Leben erweckt, bewundert, bezweifelt und neu begraben. Die Verflechtung beider Lebenswege, die Darstellung ihrer Beziehung zur erfolgbesessenen amerikanischen Gesellschaft, der Neid des Älteren auf den Jüngeren, Ehegeschichten, Bettgeschichten, Geschichten von Mafiosi, von Gebildeten und Ungebildeten verbinden sich zu einem intellektuellen Unterhaltungsroman höchsten Ranges, zum tragikomischen Doppelporträt zweier Schriftsteller.