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Warten auf Perlassi

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  • 222 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Vom Bahnhof sind es noch sechs oder sieben Kilometer bis O'Connor, einem kleinen Dorf, das seit den neunziger Jahren von der Landkarte Argentiniens verschwunden ist. Aráoz steigt als Einziger aus dem Zug, sieht sich verloren um. Der Bahnhofsvorsteher nimmt ihn in seinem Wagen mit zur alten Tankstelle, die auch Zimmer vermietet. Es ist die Tankstelle von Perlassi, seinem Fußballidol aus Kindertagen. Von ihm will Aráoz erfahren, was damals wirklich passiert ist, als Perlassis Mannschaft ein entscheidendes Match verlor und damit den Anfang ihres schmählichen Abstiegs einläutete - ein Abstieg, der in Aráoz' Erinnerung eng mit dem Fortgang des Vaters verknüpft ist. Doch statt seines Idols steht ein alter Mann an der Zapfsäule: Perlassi sei für ein paar Tage unterwegs, seine Rückkehr ungewiss. Aráoz lässt sich nicht abweisen, zu Hause erwarten ihn nur eine leere Wohnung und zu viele Gedanken. Während er in der schäbigen Pension ausharrt, kommt er der Wahrheit ein gutes Stück näher und lernt, sich mit der schlimmsten aller Niederlagen auszusöhnen.

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Warten auf Perlassi, Eduardo Sacheri

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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(Hardcover)
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Titel
Warten auf Perlassi
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Eduardo Sacheri
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Hardcover
Seitenzahl
222
ISBN10
3827008905
ISBN13
9783827008909
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Vom Bahnhof sind es noch sechs oder sieben Kilometer bis O'Connor, einem kleinen Dorf, das seit den neunziger Jahren von der Landkarte Argentiniens verschwunden ist. Aráoz steigt als Einziger aus dem Zug, sieht sich verloren um. Der Bahnhofsvorsteher nimmt ihn in seinem Wagen mit zur alten Tankstelle, die auch Zimmer vermietet. Es ist die Tankstelle von Perlassi, seinem Fußballidol aus Kindertagen. Von ihm will Aráoz erfahren, was damals wirklich passiert ist, als Perlassis Mannschaft ein entscheidendes Match verlor und damit den Anfang ihres schmählichen Abstiegs einläutete - ein Abstieg, der in Aráoz' Erinnerung eng mit dem Fortgang des Vaters verknüpft ist. Doch statt seines Idols steht ein alter Mann an der Zapfsäule: Perlassi sei für ein paar Tage unterwegs, seine Rückkehr ungewiss. Aráoz lässt sich nicht abweisen, zu Hause erwarten ihn nur eine leere Wohnung und zu viele Gedanken. Während er in der schäbigen Pension ausharrt, kommt er der Wahrheit ein gutes Stück näher und lernt, sich mit der schlimmsten aller Niederlagen auszusöhnen.