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Der aufrechte Mann

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Eine grandiose Parabel auf das heutige Italien und das eindringliche Porträt eines Mannes, der vieles verlieren muss, um zu sich selbst zu finden. Das Land ist abgeschottet: leere Straßen, streunende Hunde und bewaffnete Männer durchqueren die Felder. Lebensmittel, Benzin und Zigaretten sind knapp, Geschäfte und Banken schließen, Geld ist nicht mehr im Umlauf. Das Staatsfernsehen sendet unglaubwürdige Berichte, und viele fliehen. Nur Leonardo, 52, ein ehemaliger Universitätsprofessor, zögert. Sein Leben geriet aus den Fugen, nachdem er wegen einer Affäre mit einer Studentin die Universität verlassen musste. Zunächst will er die Realität nicht akzeptieren. Erst als er selbst angegriffen und ausgeraubt wird, bricht er mit seiner Tochter Lucia und seinem Sohn Alfonso zu Fuß auf. Auf dem Weg zur Grenze begegnen sie einem selbsternannten Herrscher, der die Jugend mit Drogen betäubt, und vor dem Leonardo mit nackten Füßen im Feuer tanzt. Verletzt und gezeichnet lernt er schließlich zu handeln und findet die Kraft, das Böse zu besiegen. Der Roman mündet in einen überraschenden politischen und persönlichen Neubeginn. Mit sprachlicher Dichte und existenzieller Atmosphäre erinnert er an McCarthys „Die Straße“. Kritiken loben die Rückkehr zu interessanter italienischer Literatur und bezeichnen das Werk als herausragend.

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Der aufrechte Mann, Davide Longo

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Davide Longo
Verlag
Rowohlt
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Hardcover
ISBN10
3498039350
ISBN13
9783498039356
Reihe
Originaltitel
L' uomo verticale
Bewertung
4,4 von 5 Sternen
Beschreibung
Eine grandiose Parabel auf das heutige Italien und das eindringliche Porträt eines Mannes, der vieles verlieren muss, um zu sich selbst zu finden. Das Land ist abgeschottet: leere Straßen, streunende Hunde und bewaffnete Männer durchqueren die Felder. Lebensmittel, Benzin und Zigaretten sind knapp, Geschäfte und Banken schließen, Geld ist nicht mehr im Umlauf. Das Staatsfernsehen sendet unglaubwürdige Berichte, und viele fliehen. Nur Leonardo, 52, ein ehemaliger Universitätsprofessor, zögert. Sein Leben geriet aus den Fugen, nachdem er wegen einer Affäre mit einer Studentin die Universität verlassen musste. Zunächst will er die Realität nicht akzeptieren. Erst als er selbst angegriffen und ausgeraubt wird, bricht er mit seiner Tochter Lucia und seinem Sohn Alfonso zu Fuß auf. Auf dem Weg zur Grenze begegnen sie einem selbsternannten Herrscher, der die Jugend mit Drogen betäubt, und vor dem Leonardo mit nackten Füßen im Feuer tanzt. Verletzt und gezeichnet lernt er schließlich zu handeln und findet die Kraft, das Böse zu besiegen. Der Roman mündet in einen überraschenden politischen und persönlichen Neubeginn. Mit sprachlicher Dichte und existenzieller Atmosphäre erinnert er an McCarthys „Die Straße“. Kritiken loben die Rückkehr zu interessanter italienischer Literatur und bezeichnen das Werk als herausragend.