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Arthur Schnitzler ließ seine 1897 entstandene Komödie 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, da er eine öffentliche Aufführung für vorläufig ausgeschlossen hielt. Die Uraufführung 1920, auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus, führte zu einem der größten Theaterskandale des 20. Jahrhunderts, mit öffentlichen Krawallen und einem Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen, und erst nach dem Tod seines Sohnes Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn Dialogen zwischen einem Mann und einer Frau, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung enden. Für den nächsten Dialog wird der Partner gewechselt, indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen, der sich schließt, als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt. Die vollständige Uraufführung fand am 23.12.1920 im Kleinen Schauspielhaus in Berlin statt. Eine vollständige Neuausgabe mit einer Biografie des Autors wurde 2013 herausgegeben. Der Text basiert auf der Ausgabe von 1962 und die Paginierung der ursprünglichen Ausgabe wird in der Neuausgabe als Marginalie mitgeführt. Arthur Schnitzler, geboren 1862 in eine jüdische Arztfamilie in Wien, studierte Medizin und reduzierte seine Praxis zugunsten seiner literarischen Tätigkeit. Er lernte Sigmund Freud kennen und interessierte sich für dessen Studien zum Unbewussten.
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Reigen, Arthur Schnitzler
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- Erscheinungsdatum
- 1987
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- (Hardcover)
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