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Die Frau nebenan

Roman

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Hortensia und Marion sind Nachbarinnen, eine schwarz und eine weiß, beide Witwen und erfolgreiche Frauen. Trotz ihrer beeindruckenden Karrieren hegen sie eine tiefe Abneigung gegeneinander, die ihre achtzig Jahre kaum erahnen lässt. Als Marions Haus unbewohnbar wird, muss sie vorübergehend bei Hortensia wohnen, was sie zwingt, sich näherzukommen. Diese unwillkommene Nähe führt dazu, dass sie gemeinsame Erinnerungen und die harten Verluste, die sie erfahren haben, austauschen. Mit Mut zur Wahrheit und der Kraft ihrer neu gewonnenen Freundschaft stellen sie sich den großen Fragen des Lebens. Die Erzählung wird als hinreißend beschrieben, mit einer Botschaft der Hoffnung auf Mitgefühl, die in Zeiten des Wandels dringend benötigt wird. Die temperamentvollen, teils irrwitzigen Gespräche der beiden Frauen sind ein Genuss und laden zum Lesen ein. Die Geschichte wird als Lehrstück über Stolz, Vorurteil und die Geschenke einer späten Freundschaft betrachtet. Die Autorin spannt elegant den Bogen zu den Wurzeln des Rassismus und der gegenwärtigen Situation in Südafrika. Ihre Erzählweise erinnert an Nadine Gordimer und beleuchtet die Geographie der Nähe, die die großen Machtverhältnisse im Kleinen widerspiegelt. Die Geschichte ist charmant und voller Energie, während die Schatten der Kolonialherrschaft und Sklaverei im Hintergrund lauern.

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Die Frau nebenan, Yewande Omotoso

Sprache
Erscheinungsdatum
2018
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(Paperback)
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Untertitel
Roman
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Yewande Omotoso
Verlag
Ullstein
Erscheinungsdatum
2018
Einband
Paperback
Seitenzahl
272
ISBN10
3548290531
ISBN13
9783548290539
Reihe
Bewertung
3,55 von 5 Sternen
Beschreibung
Hortensia und Marion sind Nachbarinnen, eine schwarz und eine weiß, beide Witwen und erfolgreiche Frauen. Trotz ihrer beeindruckenden Karrieren hegen sie eine tiefe Abneigung gegeneinander, die ihre achtzig Jahre kaum erahnen lässt. Als Marions Haus unbewohnbar wird, muss sie vorübergehend bei Hortensia wohnen, was sie zwingt, sich näherzukommen. Diese unwillkommene Nähe führt dazu, dass sie gemeinsame Erinnerungen und die harten Verluste, die sie erfahren haben, austauschen. Mit Mut zur Wahrheit und der Kraft ihrer neu gewonnenen Freundschaft stellen sie sich den großen Fragen des Lebens. Die Erzählung wird als hinreißend beschrieben, mit einer Botschaft der Hoffnung auf Mitgefühl, die in Zeiten des Wandels dringend benötigt wird. Die temperamentvollen, teils irrwitzigen Gespräche der beiden Frauen sind ein Genuss und laden zum Lesen ein. Die Geschichte wird als Lehrstück über Stolz, Vorurteil und die Geschenke einer späten Freundschaft betrachtet. Die Autorin spannt elegant den Bogen zu den Wurzeln des Rassismus und der gegenwärtigen Situation in Südafrika. Ihre Erzählweise erinnert an Nadine Gordimer und beleuchtet die Geographie der Nähe, die die großen Machtverhältnisse im Kleinen widerspiegelt. Die Geschichte ist charmant und voller Energie, während die Schatten der Kolonialherrschaft und Sklaverei im Hintergrund lauern.