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wir sind lockvögel baby!

roman

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Elfriede Jelinek war 24, als sie 1970 mit wir sind lockvögel baby! ihren ersten Roman veröffentlichte: kein Frühwerk, vielmehr ein frühes Werk, das in erstaunlicher Klarheit die unverwechselbare Signatur eines Schaffens zeigt, für das sie 2004 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Lustvoll und ungestüm, spielerisch und radikal, obszön und höhnisch ist dieses alles andere als zaghafte Debüt, mit dem Elfriede Jelinek der Pop-Literatur vor und nach ihr ganz schön heimleuchtet. Aus Werbung und trivialen Lektüren, Illustrierten, Heftromanen und Comics gewinnt sie das Material, das sie verschneidet, überblendet, ineinanderschiebt, bis Frank Zappa singt wie Heintje, bis Micky & Minny aussehen wie John & Paul und die Welt der Mädchenbücher in einer Orgie aus Sex und Gewalt versinkt: bis sich zeigt, dass das Disparate im universellen Herrschaftsanspruch der Massenkultur ununterscheidbar geworden ist.

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wir sind lockvögel baby!, Elfriede Jelinek

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Erscheinungsdatum
2017
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(Hardcover)
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Untertitel
roman
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Elfriede Jelinek
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Hardcover
ISBN10
3990270125
ISBN13
9783990270127
Reihe
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Elfriede Jelinek war 24, als sie 1970 mit wir sind lockvögel baby! ihren ersten Roman veröffentlichte: kein Frühwerk, vielmehr ein frühes Werk, das in erstaunlicher Klarheit die unverwechselbare Signatur eines Schaffens zeigt, für das sie 2004 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Lustvoll und ungestüm, spielerisch und radikal, obszön und höhnisch ist dieses alles andere als zaghafte Debüt, mit dem Elfriede Jelinek der Pop-Literatur vor und nach ihr ganz schön heimleuchtet. Aus Werbung und trivialen Lektüren, Illustrierten, Heftromanen und Comics gewinnt sie das Material, das sie verschneidet, überblendet, ineinanderschiebt, bis Frank Zappa singt wie Heintje, bis Micky & Minny aussehen wie John & Paul und die Welt der Mädchenbücher in einer Orgie aus Sex und Gewalt versinkt: bis sich zeigt, dass das Disparate im universellen Herrschaftsanspruch der Massenkultur ununterscheidbar geworden ist.