Abgefahrenes Buch - aber Vorsicht ist geboten wenn man traumatisiert ist
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Scheinbar am Ende der Welt liegt der Ort Ur, durchströmt von zwei Flüssen, der seichten, flinken Weiße und der tiefen, dunklen Schwarze, dominiert von einem kleinen Berg, den die Bewohner Maikäferhügel getauft haben, bewacht von den vier Erzengeln Rafael, Uriel, Gabriel und Michael – und bewohnt von den seltsamsten Gestalten: der jungen Genowefa, der Hure Ähre, dem verarmten Freiherrn Popielski, der sein Leben einem kabbalistischen Rätselspiel gewidmet hat, dem Bösen Mann, der im Wald haust, dem Wassermann Pluszcz, dem Säufer Pawel und vielen Fabelwesen und Geistern. An der Stelle, wo sich die beiden Flüsse vereinen, steht die Mühle von Ur. Unermüdlich treiben die Wasser das Mühlrad an, unbeeindruckt von Umwälzungen wie Weltkriegen und Regimewechseln, unabänderlich – wie der ewig menschliche Kreislauf von Liebe und Hass, Glück und Leid, Geburt und Tod.
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Ur und andere Zeiten, Olga Tokarczuk
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2019
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- (Hardcover)
- Titel
- Ur und andere Zeiten
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Olga Tokarczuk
- Verlag
- Kampa Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2019
- Einband
- Hardcover
- ISBN10
- 3311100182
- ISBN13
- 9783311100188
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Historische Romane, Gegenwartsliteratur, Kriegsliteratur, Kriege, Mythen & Legenden, 20. Jahrhundert, Geschenke für Frauen, Literarische Fiktion, Verfilmt, Polnische Literatur, Erster Weltkrieg (1914–1918), Magischer Realismus, Schicksal, Polen (Staat), Genealogie, Nobelpreis, Dörfer, Soldaten, Postmoderne Literatur, Zaren
- Erstveröffentlichung
- 1996
- Originaltitel
- Prawiek i inne czasy
- Bewertung
- 4,05 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Scheinbar am Ende der Welt liegt der Ort Ur, durchströmt von zwei Flüssen, der seichten, flinken Weiße und der tiefen, dunklen Schwarze, dominiert von einem kleinen Berg, den die Bewohner Maikäferhügel getauft haben, bewacht von den vier Erzengeln Rafael, Uriel, Gabriel und Michael – und bewohnt von den seltsamsten Gestalten: der jungen Genowefa, der Hure Ähre, dem verarmten Freiherrn Popielski, der sein Leben einem kabbalistischen Rätselspiel gewidmet hat, dem Bösen Mann, der im Wald haust, dem Wassermann Pluszcz, dem Säufer Pawel und vielen Fabelwesen und Geistern. An der Stelle, wo sich die beiden Flüsse vereinen, steht die Mühle von Ur. Unermüdlich treiben die Wasser das Mühlrad an, unbeeindruckt von Umwälzungen wie Weltkriegen und Regimewechseln, unabänderlich – wie der ewig menschliche Kreislauf von Liebe und Hass, Glück und Leid, Geburt und Tod.






