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Letzte Balladen

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Mit „nach noch“ legt Peter Zemla „Letzte Balladen“ als ein Unumstößliches, als ein ganz und gar Grundsätzliches vor. Der Rezipient begegnet dem lyrischen Ich im Vorüberstreifen turmtief blockig, strophennah geschaufelt, Strophe für Strophe dunkler werdend, noch kein Grab, aber ein Hinweggehen, ein Gehen und Gehen, Fallen und Fallen, ein Lesen und ein Innehalten an Splittern und Knochen, die verwandelte Häuser waren, noch vor Kurzem, nach langem Stillstehen, zeilenweise ein Sichvertiefen. Die hier versammelten Gedichte schließen einander in der Strenge ihrer Form ab. Zemlas Gedichttürme gehen gleichermaßen in die Höhe und in die Tiefe, wo sie Schwarzer Bunker werden. Sie geben den Inhalten Halt, verharren unter der Haut und halten gleichzeitig stand, wo selbst ein lyrisches Ich bersten und schließlich splittern müsste wie Schneckenhäuser oder sich verwandeln und fliegen, mit einem kraah kraah wie schwarze Federn in Pullovermaschen, hinter Ohren, im Haar und zwischen dicken Kinderfingern. – Julia Kulewatz

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nach noch, Zemla Peter

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
nach noch
Untertitel
Letzte Balladen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Zemla Peter
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
3949260145
ISBN13
9783949260148
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Poesie
Beschreibung
Mit „nach noch“ legt Peter Zemla „Letzte Balladen“ als ein Unumstößliches, als ein ganz und gar Grundsätzliches vor. Der Rezipient begegnet dem lyrischen Ich im Vorüberstreifen turmtief blockig, strophennah geschaufelt, Strophe für Strophe dunkler werdend, noch kein Grab, aber ein Hinweggehen, ein Gehen und Gehen, Fallen und Fallen, ein Lesen und ein Innehalten an Splittern und Knochen, die verwandelte Häuser waren, noch vor Kurzem, nach langem Stillstehen, zeilenweise ein Sichvertiefen. Die hier versammelten Gedichte schließen einander in der Strenge ihrer Form ab. Zemlas Gedichttürme gehen gleichermaßen in die Höhe und in die Tiefe, wo sie Schwarzer Bunker werden. Sie geben den Inhalten Halt, verharren unter der Haut und halten gleichzeitig stand, wo selbst ein lyrisches Ich bersten und schließlich splittern müsste wie Schneckenhäuser oder sich verwandeln und fliegen, mit einem kraah kraah wie schwarze Federn in Pullovermaschen, hinter Ohren, im Haar und zwischen dicken Kinderfingern. – Julia Kulewatz