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  • 140 Seiten
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Böhmen im Jahr 1613, das ist der Rahmen für die außergewöhnliche Geschichte von Graf Wratislav und seinen Diener Wladislav. Eines Tages fällt es dem Grafen ein, seinem Diener und Freund Land zu schenken und ihn somit ebenbürtig zu machen. Doch der Diener weigert sich, diese Erhöhung anzunehmen.Ein erbitterter Streit zwischen den beiden entflammt, der immer aberwitzigere Ausmaße annimmt. Durch verschiedene Umstände verliert der Graf nach und nach sein ganzes Hab und Gut, während der Diener immer reicher wird. Schließlich ist es der Graf, der dem Diener dienen will. Beide buhlen um die Knechtschaft bis es zum äußersten kommt. Virtuos greift Paul Kornfeld das ewige Thema vom Herrn und seinem Knecht wieder auf, schafft eine großartige Parabel um Macht, Leidenschaft und die Sinnlosigkeit des Krieges, und schöpft dabei aus dem reichen Schatz der jüdisch-chassidischen Legenden. Schon in dieser frühen Prosa von 1917 erkennt man deutlich Kornfelds Meisterschaft des Dialogs.

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Legende., Paul Kornfeld

Sprache
Erscheinungsdatum
2001
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Paul Kornfeld
Verlag
BtB
Erscheinungsdatum
2001
Einband
Paperback
Seitenzahl
140
ISBN10
3442725313
ISBN13
9783442725311
Reihe
Bewertung
2,3 von 5 Sternen
Beschreibung
Böhmen im Jahr 1613, das ist der Rahmen für die außergewöhnliche Geschichte von Graf Wratislav und seinen Diener Wladislav. Eines Tages fällt es dem Grafen ein, seinem Diener und Freund Land zu schenken und ihn somit ebenbürtig zu machen. Doch der Diener weigert sich, diese Erhöhung anzunehmen.Ein erbitterter Streit zwischen den beiden entflammt, der immer aberwitzigere Ausmaße annimmt. Durch verschiedene Umstände verliert der Graf nach und nach sein ganzes Hab und Gut, während der Diener immer reicher wird. Schließlich ist es der Graf, der dem Diener dienen will. Beide buhlen um die Knechtschaft bis es zum äußersten kommt. Virtuos greift Paul Kornfeld das ewige Thema vom Herrn und seinem Knecht wieder auf, schafft eine großartige Parabel um Macht, Leidenschaft und die Sinnlosigkeit des Krieges, und schöpft dabei aus dem reichen Schatz der jüdisch-chassidischen Legenden. Schon in dieser frühen Prosa von 1917 erkennt man deutlich Kornfelds Meisterschaft des Dialogs.