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Paranoid Park

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Rez.: In der Nähe des illegalen, berüchtigten Skaterparks "Paranoid Park" wird ein Wachmann tot aufgefunden. Unfall oder Mord? Der "Täter" weiß es selbst nicht ... - Mit seinem Briefroman trifft der namenlose Ich-Erzähler ins rebellische, anarchische Herz vieler Jugendlicher und zieht mit distanziertem, aber engagierten Stil bereits von der 1. Seite in seinen Bann. Pointiert und unaufgeregt berichtet der "Täter" über den Wachmann, der ihn beim S-Bahn-Surfen erwischt hat, und dessen unbeabsichtigen Tod. Schuld, Mitschuld oder ein Unfall? Er redet mit keinem darüber, weiß nicht, wie es weitergehen soll. Sicher ist, dass die Polizei ermittelt. Durch den lebensechten Hintergrund gerät die Darstellung des "Täters" als starker, ehrlicher Charakter mit einem zutiefst menschlichen Konflikt überaus plastisch: Da ist seine Freundin, die von ihm entjungfert werden will, Eltern, die sich trennen, angepasste Mitschüler, aber auch abgedrehte Typen. - Der 2007 in Cannes prämierte, gleichnamige Film lief im Frühjahr 2008 in den Kinos. Ein beeindruckender Pageturner mit offenem Ende, der unter die Haut geht. Zugreifen! (Thomas Schützenberger)

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Paranoid Park, Blake Nelson

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Erscheinungsdatum
2008
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(Paperback),
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Titel
Paranoid Park
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Blake Nelson
Verlag
Beltz
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
ISBN10
3407810393
ISBN13
9783407810397
Reihe
Originaltitel
Paranoid park
Bewertung
3,55 von 5 Sternen
Beschreibung
Rez.: In der Nähe des illegalen, berüchtigten Skaterparks "Paranoid Park" wird ein Wachmann tot aufgefunden. Unfall oder Mord? Der "Täter" weiß es selbst nicht ... - Mit seinem Briefroman trifft der namenlose Ich-Erzähler ins rebellische, anarchische Herz vieler Jugendlicher und zieht mit distanziertem, aber engagierten Stil bereits von der 1. Seite in seinen Bann. Pointiert und unaufgeregt berichtet der "Täter" über den Wachmann, der ihn beim S-Bahn-Surfen erwischt hat, und dessen unbeabsichtigen Tod. Schuld, Mitschuld oder ein Unfall? Er redet mit keinem darüber, weiß nicht, wie es weitergehen soll. Sicher ist, dass die Polizei ermittelt. Durch den lebensechten Hintergrund gerät die Darstellung des "Täters" als starker, ehrlicher Charakter mit einem zutiefst menschlichen Konflikt überaus plastisch: Da ist seine Freundin, die von ihm entjungfert werden will, Eltern, die sich trennen, angepasste Mitschüler, aber auch abgedrehte Typen. - Der 2007 in Cannes prämierte, gleichnamige Film lief im Frühjahr 2008 in den Kinos. Ein beeindruckender Pageturner mit offenem Ende, der unter die Haut geht. Zugreifen! (Thomas Schützenberger)