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Gesammelte Dramen

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  • 761 Seiten
  • 27 Lesestunden

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Professor an der Schule für dramatische Kunst seines Freundes Charles Dullin in den Jahren 1942-1943, entnimmt Sartre dem klassischen griechischen Theater und der Ästhetik von Hegel seine eigene Vorstellung von einem strengen, moralischen, mythischen Theater, das wie ein Ritual wirkt. Sartre schlägt somit ein mythisches Theater vor, das die großen Probleme der zeitgenössischen Epoche transponiert und uns erlaubt, darüber nachzudenken, während besondere Umstände und kritische Situationen die Charaktere zu einer lebenswichtigen Wahl zwingen. Dieser moralische, aber nicht moralisierende Inhalt passt zu einer kurzen und gewalttätigen Handlung, einer strengen Inszenierung, einer klaren, spannungsgeladenen, nüchternen Ausdrucksweise, die etwas von der antiken Pracht bewahrt und die Aufführung in eine wahre Zeremonie verwandelt. [...] Die behandelten Probleme betreffen individuelle oder kollektive Schuld. Der Raum ist klaustrophobisch: eine geschlossene oder belagerte Stadt, die Hölle, Gefängnisse, Schutzräume, Geiselräume.

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Gesammelte Dramen, Jean-Paul Sartre

Sprache
Erscheinungsdatum
1984
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(Hardcover)
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Titel
Gesammelte Dramen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jean-Paul Sartre
Verlag
Rowohlt
Erscheinungsdatum
1984
Einband
Hardcover
Seitenzahl
761
ISBN10
349809386X
ISBN13
9783498093860
Reihe
Bewertung
4,15 von 5 Sternen
Beschreibung
Professor an der Schule für dramatische Kunst seines Freundes Charles Dullin in den Jahren 1942-1943, entnimmt Sartre dem klassischen griechischen Theater und der Ästhetik von Hegel seine eigene Vorstellung von einem strengen, moralischen, mythischen Theater, das wie ein Ritual wirkt. Sartre schlägt somit ein mythisches Theater vor, das die großen Probleme der zeitgenössischen Epoche transponiert und uns erlaubt, darüber nachzudenken, während besondere Umstände und kritische Situationen die Charaktere zu einer lebenswichtigen Wahl zwingen. Dieser moralische, aber nicht moralisierende Inhalt passt zu einer kurzen und gewalttätigen Handlung, einer strengen Inszenierung, einer klaren, spannungsgeladenen, nüchternen Ausdrucksweise, die etwas von der antiken Pracht bewahrt und die Aufführung in eine wahre Zeremonie verwandelt. [...] Die behandelten Probleme betreffen individuelle oder kollektive Schuld. Der Raum ist klaustrophobisch: eine geschlossene oder belagerte Stadt, die Hölle, Gefängnisse, Schutzräume, Geiselräume.