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Geschichte der Familie

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  • 424 Seiten
  • 15 Lesestunden

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Der erste Band behandelt die Hochkulturen der Alten Welt von den Sumerern bis zur römischen Antike und fokussiert auf Kontinuitäten und Wandlungen der Familienstrukturen sowie deren Funktion für Individuum und Gesellschaft. Die Beiträge untersuchen Verwandtschaftsbezeichnungen, Erbfolgeregelungen, verschiedene Zusammenlebensformen, Heiratsverhalten, die Institution der Ehe, die Stellung der Frau, geschlechtliche Arbeitsteilung und Kindererziehung, wobei die Antworten je nach Quellenlage variieren. Während für die vorgeschichtliche Zeit Hypothesen erforderlich sind, belegen aus Mesopotamien erhaltene Rechtskodizes die untergeordnete Rolle der Frau. Im Alten Ägypten genoss die Frau mehr Rechte und erhielt im Falle einer Scheidung eine Entschädigung. Das bevorzugte Familienmodell war die Kernfamilie. Im antiken Griechenland war die Familie Teil der Polis, und das Bürgerrecht war an familiäre Herkunft gebunden. Im alten Rom war die Familie patriarchalisch organisiert, wobei Ehefrau, Kinder und Sklaven dem Pater familias unterstellt waren. Der Band umfasst verschiedene Perspektiven zur Familie in diesen Hochkulturen und wird von Experten der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris herausgegeben.

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Geschichte der Familie, André Burguière, Claude Lévi-Strauss

Sprache
Erscheinungsdatum
1996
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(Hardcover),
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Titel
Geschichte der Familie
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1996
Einband
Hardcover
Seitenzahl
424
ISBN10
3593355582
ISBN13
9783593355580
Reihe
Beschreibung
Der erste Band behandelt die Hochkulturen der Alten Welt von den Sumerern bis zur römischen Antike und fokussiert auf Kontinuitäten und Wandlungen der Familienstrukturen sowie deren Funktion für Individuum und Gesellschaft. Die Beiträge untersuchen Verwandtschaftsbezeichnungen, Erbfolgeregelungen, verschiedene Zusammenlebensformen, Heiratsverhalten, die Institution der Ehe, die Stellung der Frau, geschlechtliche Arbeitsteilung und Kindererziehung, wobei die Antworten je nach Quellenlage variieren. Während für die vorgeschichtliche Zeit Hypothesen erforderlich sind, belegen aus Mesopotamien erhaltene Rechtskodizes die untergeordnete Rolle der Frau. Im Alten Ägypten genoss die Frau mehr Rechte und erhielt im Falle einer Scheidung eine Entschädigung. Das bevorzugte Familienmodell war die Kernfamilie. Im antiken Griechenland war die Familie Teil der Polis, und das Bürgerrecht war an familiäre Herkunft gebunden. Im alten Rom war die Familie patriarchalisch organisiert, wobei Ehefrau, Kinder und Sklaven dem Pater familias unterstellt waren. Der Band umfasst verschiedene Perspektiven zur Familie in diesen Hochkulturen und wird von Experten der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris herausgegeben.