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Wolfgang Held, geboren am 15. August 1933 in Freiburg im Breisgau, war Schriftsteller, Übersetzer und Pianist. Nach seiner Promotion 1961 über Georg Trakl arbeitete er bis 1973 als Lektor für den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) an Universitäten in Madras, Ljubljana und Edinburgh. Anschließend wurde er Senior Lecturer an der Greenwich University in London, wo er bis zu seinem Tod lebte. Sein literarisches Werk umfasst Romane, Essays sowie Prosa- und Gedichtübersetzungen, beginnend mit „Die im Glashaus“ (1965) bis zu „Schattenfabel“ (2014). Weitere bedeutende Werke sind „Die schöne Gärtnerin“ (1979), „Ein Brief des jüngeren Plinius“, „Rabenkind“ (1985), „Geschichte der abgeschnittenen Hand“ (1994) und „Traum vom Hungerturm“ (2007). Held erhielt Anerkennung durch Einladungen zu literarischen Veranstaltungen und den Literaturpreis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie (1983). Seine Übersetzungen für Suhrkamp machten bedeutende englische und irische Autoren wie Samuel Beckett und T. S. Eliot einem breiteren Publikum bekannt. Sein Theaterstück „Hoffmanns Verbrennung“ wurde 2015 uraufgeführt und erhielt 1994 den Berganzapreis. Held war auch als Pianist aktiv und illustrierte Sendungen für SWF und NDR mit eigenen Einspielungen. Er verstarb am 11. Dezember 2016 in London.
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Der Schrei, Robert Graves
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- 1998
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