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Angoulême

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  • 269 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Wenn Charles Dickens spekulative Fiktion geschrieben hätte, könnte er einen Roman geschaffen haben, der so komplex, leidenschaftlich und schmerzhaft ist wie Thomas M. Dischs visionäres Porträt des Unterbaus von New York City im 21. Jahrhundert. Die Bewohner des Wohnprojekts in der East 11th Street leben in einer Welt mit rationierten Babys und genehmigter Drogenabhängigkeit. Echtes Essen wird in Museen ausgestellt, und Krankenhausangestellte arbeiten nachts als Leichendiebe. Disch springt geschickt zwischen Vergangenheit und Zukunft und zeichnet die sich verändernden Beziehungen zwischen den Erben dieser Welt nach: einer alternden Matriarchin, die sich in ihren jungen Sozialarbeiter verliebt; einer Witwe, die Trost im Geist ihres verstorbenen Mannes sucht; einem privilegierten Vorschulkind, das einen perfekt willkürlichen Mord inszeniert. Giftig komisch und durchdringend authentisch, ist 334 ein Meisterwerk des sozialen Realismus, das als Science-Fiction getarnt ist.

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Angoulême, Thomas M. Disch

Sprache
Erscheinungsdatum
1977
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(Paperback)
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Titel
Angoulême
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Thomas M. Disch
Verlag
Heyne
Erscheinungsdatum
1977
Einband
Paperback
Seitenzahl
269
ISBN10
3453304543
ISBN13
9783453304543
Reihe
Originaltitel
Three hundred and thirty-five
Bewertung
3,65 von 5 Sternen
Beschreibung
Wenn Charles Dickens spekulative Fiktion geschrieben hätte, könnte er einen Roman geschaffen haben, der so komplex, leidenschaftlich und schmerzhaft ist wie Thomas M. Dischs visionäres Porträt des Unterbaus von New York City im 21. Jahrhundert. Die Bewohner des Wohnprojekts in der East 11th Street leben in einer Welt mit rationierten Babys und genehmigter Drogenabhängigkeit. Echtes Essen wird in Museen ausgestellt, und Krankenhausangestellte arbeiten nachts als Leichendiebe. Disch springt geschickt zwischen Vergangenheit und Zukunft und zeichnet die sich verändernden Beziehungen zwischen den Erben dieser Welt nach: einer alternden Matriarchin, die sich in ihren jungen Sozialarbeiter verliebt; einer Witwe, die Trost im Geist ihres verstorbenen Mannes sucht; einem privilegierten Vorschulkind, das einen perfekt willkürlichen Mord inszeniert. Giftig komisch und durchdringend authentisch, ist 334 ein Meisterwerk des sozialen Realismus, das als Science-Fiction getarnt ist.