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Nach über zwanzig Jahren kehrt Ladislav Mňačko, ein Autor, dessen Name der jüngeren Generation kaum bekannt ist, in die slowakische Literatur zurück. Nach seiner Emigration im Jahr 1968 verschwand sein Werk aus dem literarischen Diskurs, doch in den fünfziger und sechziger Jahren erregte er mit seinen Büchern und journalistischen Beiträgen große Aufmerksamkeit. Zu seinen bedeutenden Werken zählen die Reportage „Kde končia prašné cesty“ und die Romane „Smrť sa volá Engelchen“ und „Ako chutí moc“, die scharf gesellschaftliche Probleme reflektierten und den Boden für die Ereignisse von 1968 bereiteten. Mňačko setzte seine literarische Tätigkeit auch im Exil fort, wobei seine Texte, wie die Essays „Agresori“ und „Siedma noc“, ebenfalls von Bedeutung sind. Die Neuauflage des Romans „Ako chutí moc“ ist besonders relevant, da sie das Lebensschicksal eines ehemaligen Revolutionärs und führenden Staatsmannes analysiert, dessen Macht ihn allmählich zersetzt. Das Werk kann auch als Kritik an den nicht-stalinistischen Machthabern der letzten zwanzig Jahre gelesen werden und deckt die gleichen Machtmechanismen sowie den demoralisierten Einfluss der Macht auf. Daher ist dieses Werk auch heute aktuell und kann zur gegenwärtigen gesellschaftlichen Erneuerung beitragen.
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Wie die Macht schmeckt, Ladislav Mňačko
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