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Romeo und Julia

Zweisprachige Ausgabe

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Deutsch von Frank Günther Mit einem Essay von Kurt Tetzeli Romeo und Julia: die Namen stehen längst für einen Mythos, den Mythos der tragischen Leidenschaft. Die Geschichte hat unzählige Nachahmer gefunden, und der Aufruhr der Gefühle darin gehört heute, trivialisiert und ausschnittsweise, zum Repertoire nicht weniger Seifenopern: der tödliche Zwist zweier Familien; der Blitzschlag der unerlaubten Liebe zwischen den Kindern dieser Häuser; das Ungestüm und die Zärtlichkeit, mit denen sich beide dieser Liebe versichern; der Todesmut, mit dem Julia in den Plan einwilligt, sich als Scheintote »entführen« zu lassen, um damit einer anderweitigen Vermählung zu entgehen und Romeo nachzufolgen. Und dann natürlich die tragischste aller Szenen, der Liebestod: Romeo, durch einen fatalen Zufall nur unzureichend über den Plan informiert, glaubt Julia tot und vergiftet sich in ihrer Gruft; Julia erwacht und ersticht sich mit Romeos Dolch. Das alles scheint eher romantisch als elisabethanisch, und durch die gewohnte Brille des 19. Jahrhunderts (als das Stück als Tragödie zum großen Erfolg wurde, während man es im 18. ohne Bedenken auch mal glücklich enden ließ) sehen wir heute noch jene »große Liebe«, die von der »Gesellschaft« nicht gewollt wird. Shakespeare aber erfand zu seiner Zeit mit ›Romeo und Julia‹ etwas völlig Unbekanntes: die erste englische Liebestragödie.

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Romeo und Julia, William Shakespeare

Sprache
Erscheinungsdatum
2004
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(Paperback)
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Julia, oh Julia, lass dein Haar herunter. Oder so ähnlich. Ich muss zugeben, mich hat die Geschichte jetzt nicht so doll berührt. Shakespeare ist eh nicht so meins, seine Geschichten haben mich schon immer eher verstört oder hinterliessen mich perplex

Untertitel
Zweisprachige Ausgabe
Sprache
Deutsch
Verlag
dtv
Erscheinungsdatum
2004
Einband
Paperback
Seitenzahl
294
ISBN10
3423124814
ISBN13
9783423124812
Reihe
Erstveröffentlichung
1595
Originaltitel
Romeo and Juliet
Bewertung
3,75 von 5 Sternen
Beschreibung
Deutsch von Frank Günther Mit einem Essay von Kurt Tetzeli Romeo und Julia: die Namen stehen längst für einen Mythos, den Mythos der tragischen Leidenschaft. Die Geschichte hat unzählige Nachahmer gefunden, und der Aufruhr der Gefühle darin gehört heute, trivialisiert und ausschnittsweise, zum Repertoire nicht weniger Seifenopern: der tödliche Zwist zweier Familien; der Blitzschlag der unerlaubten Liebe zwischen den Kindern dieser Häuser; das Ungestüm und die Zärtlichkeit, mit denen sich beide dieser Liebe versichern; der Todesmut, mit dem Julia in den Plan einwilligt, sich als Scheintote »entführen« zu lassen, um damit einer anderweitigen Vermählung zu entgehen und Romeo nachzufolgen. Und dann natürlich die tragischste aller Szenen, der Liebestod: Romeo, durch einen fatalen Zufall nur unzureichend über den Plan informiert, glaubt Julia tot und vergiftet sich in ihrer Gruft; Julia erwacht und ersticht sich mit Romeos Dolch. Das alles scheint eher romantisch als elisabethanisch, und durch die gewohnte Brille des 19. Jahrhunderts (als das Stück als Tragödie zum großen Erfolg wurde, während man es im 18. ohne Bedenken auch mal glücklich enden ließ) sehen wir heute noch jene »große Liebe«, die von der »Gesellschaft« nicht gewollt wird. Shakespeare aber erfand zu seiner Zeit mit ›Romeo und Julia‹ etwas völlig Unbekanntes: die erste englische Liebestragödie.