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Das bislang unveröffentlichte Werk des britischen Romanciers und Essayisten Graham Greene ist ein fesselnder Roman, der in Frankreich während und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg spielt. In einer überfüllten Zelle eines deutschen Gefängnisses, irgendwo im von Deutschland besetzten Frankreich, betritt ein Wehrmachtsoffizier die Zelle, um den dreißig Gefangenen ein grausames Urteil zu verkünden: Jeder zehnte Insasse wird am nächsten Morgen erschossen. Das Losverfahren, das die Gefangenen wählen, entfaltet ein grausames Spiel, das die Absurdität und die Schicksalhaftigkeit menschlichen Handelns in ausweglosen Situationen offenbart. Die Geschichte thematisiert mit ironischem Abstand das paradoxe Verhalten des Menschen in Grenzsituationen, das schicksalhafte Versagen und den anschließenden Weg durch das verworrene Labyrinth des menschlichen Gewissens, der in einem tragischen Ende mündet.
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Der zehnte Mann, Graham Greene
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1987
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- (Paperback)
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