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«Anthroposophie als ein Streben nach Durchchristung der Welt»

Das Krisenjahr 1922 bis zum Brand des Goetheanum

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  • 148 Seiten
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«Zwischen beiden Bestrebungen klafft heute innerhalb unserer Bewegung ein Abgrund; es gibt keine Vermittlung, keine Brücke führt über diesen Abgrund. Und wir können eben die Brücke nicht schlagen, weil einfach die Mitarbeiter dazu fehlen, und weil denjenigen, die Mitarbeiter sind, die Zeit fehlt, diese Brücke zu schlagen von dem, was die Welt heute von uns fordert – wissenschaftliche Begründung der Anthroposophie – und dem, was aus der Esoterik heraus gearbeitet werden muss.» Rudolf Steiner, Stuttgart, 23. Mai 1922 Die Studie von Peter Selg behandelt das Jahr 1922 in der Anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung, seine Herausforderungen, Krisen und Aufbrüche. Noch einmal wandten sich Rudolf Steiner und seine Mitarbeiter 1922 ganz an die Öffentlichkeit – mit Hochschulkursen ihn Berlin und Den Haag, mit professionell organisierten Vortragstourneen in deutschen Großstädten und mit dem Wiener «West-Ost»-Kongress. Zugleich fanden anthroposophische Grundlagenkurse am Goetheanum und fachliche Weiterbildungen in internationaler Ausrichtung statt, insbesondere im Bereich der Pädagogik. Es war ein Jahr der dynamischen Weiterarbeit, der gesellschaftlichen Spannung und eines aggressiven Gegenwindes. Öffentliche Vorträge Steiners wurden gestört und am Ende des Jahres das Goetheanum durch einen Großbrand vernichtet.

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«Anthroposophie als ein Streben nach Durchchristung der Welt», Peter Selg

Sprache
Erscheinungsdatum
2022
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(Paperback)
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Titel
«Anthroposophie als ein Streben nach Durchchristung der Welt»
Untertitel
Das Krisenjahr 1922 bis zum Brand des Goetheanum
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Peter Selg
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Paperback
Seitenzahl
148
ISBN10
3723517005
ISBN13
9783723517000
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
«Zwischen beiden Bestrebungen klafft heute innerhalb unserer Bewegung ein Abgrund; es gibt keine Vermittlung, keine Brücke führt über diesen Abgrund. Und wir können eben die Brücke nicht schlagen, weil einfach die Mitarbeiter dazu fehlen, und weil denjenigen, die Mitarbeiter sind, die Zeit fehlt, diese Brücke zu schlagen von dem, was die Welt heute von uns fordert – wissenschaftliche Begründung der Anthroposophie – und dem, was aus der Esoterik heraus gearbeitet werden muss.» Rudolf Steiner, Stuttgart, 23. Mai 1922 Die Studie von Peter Selg behandelt das Jahr 1922 in der Anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung, seine Herausforderungen, Krisen und Aufbrüche. Noch einmal wandten sich Rudolf Steiner und seine Mitarbeiter 1922 ganz an die Öffentlichkeit – mit Hochschulkursen ihn Berlin und Den Haag, mit professionell organisierten Vortragstourneen in deutschen Großstädten und mit dem Wiener «West-Ost»-Kongress. Zugleich fanden anthroposophische Grundlagenkurse am Goetheanum und fachliche Weiterbildungen in internationaler Ausrichtung statt, insbesondere im Bereich der Pädagogik. Es war ein Jahr der dynamischen Weiterarbeit, der gesellschaftlichen Spannung und eines aggressiven Gegenwindes. Öffentliche Vorträge Steiners wurden gestört und am Ende des Jahres das Goetheanum durch einen Großbrand vernichtet.