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Man hat etwas gegen Sie vor

Kurt Tucholsky in Köln 1928/29. Als der Schriftsteller erkannte, dass die Nazis nicht mehr zu stoppen sind. Biographie über Tucholsky und das Ende der Weimarer Republik

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Mario Kramp begleitet Kurt Tucholsky bei seinen Auft„ritten in Köln in den Jahren 1928 und 1929. Dort liest der berühmte Publizist aus seinen Werken, spricht über das Sexualstrafrecht oder über Frankreich. Unterdessen vergi„ftet sich die politische Atmosphäre. In der Gesellschaft„ nehmen Empörung, Hass und Bedrohungen zu – auch gegen den Schriftsteller. Rechtsextreme beherrschen immer stärker den Diskurs, das liberale Bürgertum und die Presse reagieren kleinlaut oder schweigen.Bei den Lesungen bekommt er den „Knacks seines Lebens“, sagt Tucholsky, denn er muss erkennen, dass der Aufstieg des Faschismus nicht mehr zu verhindern ist. Anhand von Presseartikeln, Briefen und Augenzeugenberichten beschreibt Mario Kramp erstmals Tucholskys Kölner Auft„ritte als historisches Drama in mehreren Akten. In den Hauptrollen: ein mutiger Rundfunk-Intendant, ein Buchhändler, ein Warnender, ein prominenter Augenzeuge, ein Freund, die Geliebte und die Ehefrau. Mit Witz und Verve, mit bissiger Kritik – und mit einem düsteren Finale.

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Man hat etwas gegen Sie vor, Mario Kramp

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Erscheinungsdatum
2022
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(Paperback)
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Titel
Man hat etwas gegen Sie vor
Untertitel
Kurt Tucholsky in Köln 1928/29. Als der Schriftsteller erkannte, dass die Nazis nicht mehr zu stoppen sind. Biographie über Tucholsky und das Ende der Weimarer Republik
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Mario Kramp
Verlag
Greven
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Paperback
ISBN10
3774309523
ISBN13
9783774309524
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Mario Kramp begleitet Kurt Tucholsky bei seinen Auft„ritten in Köln in den Jahren 1928 und 1929. Dort liest der berühmte Publizist aus seinen Werken, spricht über das Sexualstrafrecht oder über Frankreich. Unterdessen vergi„ftet sich die politische Atmosphäre. In der Gesellschaft„ nehmen Empörung, Hass und Bedrohungen zu – auch gegen den Schriftsteller. Rechtsextreme beherrschen immer stärker den Diskurs, das liberale Bürgertum und die Presse reagieren kleinlaut oder schweigen.Bei den Lesungen bekommt er den „Knacks seines Lebens“, sagt Tucholsky, denn er muss erkennen, dass der Aufstieg des Faschismus nicht mehr zu verhindern ist. Anhand von Presseartikeln, Briefen und Augenzeugenberichten beschreibt Mario Kramp erstmals Tucholskys Kölner Auft„ritte als historisches Drama in mehreren Akten. In den Hauptrollen: ein mutiger Rundfunk-Intendant, ein Buchhändler, ein Warnender, ein prominenter Augenzeuge, ein Freund, die Geliebte und die Ehefrau. Mit Witz und Verve, mit bissiger Kritik – und mit einem düsteren Finale.