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Vom Zimmermann-Debakel zum Stockhausen-Skandal

Archivstudie nach Aktenlage über den Großen Musikpreis von Nordrhein-Westfalen 1953–1968 in Verbindung mit einem Stück Autorenbiografie

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  • 124 Seiten
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Die Schrift ist als Beispiel für das entworfen worden, was der Autor, von Jaspers beeinflußt, ?Situationsgeschichte? nennt, also die Veranschaulichung eines Ereignisses durch Darstellung aller den Gegenstand berührenden Klein- oder Einzelereignisse. Der Leser soll sich wie in einem 3D-Film als zunächst unbeteiligter Beobachter mitten ins Geschehen hineinversetzt fühlen und die Vorgänge auch mental begreifen lernen, ohne zu einer Wertung gedrängt zu werden, die sich in der Regel aus der Beweiskraft des Ereignisses ohnehin erübrigt.0Das Thema Großer Musikpreis von Nordrhein-Westfalen (1952?1968) bot sich vor allem anderen dazu an. Der Autor hat seit 1954 als Musikkritiker am Kölner Stadt-Anzeiger die wechselvolle Geschichte des Preises aktiv begleitet und er war 1965 selbst Juror im Vergabegremium. Als Beteiligter und Betroffener ist er überdies im Besitz bislang unbekannter zeitgenössischer Aufzeichnungen, zu denen Protokoll-Niederschriften und briefliche Nachlässe ebenso gehören wie authentische Tagebucheintragungen, die nicht nach Zeitzeugenart die Zeitzonen verschieben.0Im Mittelpunkt des sich entfaltenden Dramas stehen Frank Martin, Bernd Alois Zimmermann, Krzysztof Penderecki und, wie nicht anders zu erwarten, Karlheinz Stockhausen, der 1960 ein unwilliger, 1965 ein ungewollter, 1968 ein letzter Musikpreisträger wurde

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Vom Zimmermann-Debakel zum Stockhausen-Skandal, Helmut Kirchmeyer

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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Titel
Vom Zimmermann-Debakel zum Stockhausen-Skandal
Untertitel
Archivstudie nach Aktenlage über den Großen Musikpreis von Nordrhein-Westfalen 1953–1968 in Verbindung mit einem Stück Autorenbiografie
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2020
Seitenzahl
124
ISBN10
3830550308
ISBN13
9783830550303
Reihe
Beschreibung
Die Schrift ist als Beispiel für das entworfen worden, was der Autor, von Jaspers beeinflußt, ?Situationsgeschichte? nennt, also die Veranschaulichung eines Ereignisses durch Darstellung aller den Gegenstand berührenden Klein- oder Einzelereignisse. Der Leser soll sich wie in einem 3D-Film als zunächst unbeteiligter Beobachter mitten ins Geschehen hineinversetzt fühlen und die Vorgänge auch mental begreifen lernen, ohne zu einer Wertung gedrängt zu werden, die sich in der Regel aus der Beweiskraft des Ereignisses ohnehin erübrigt.0Das Thema Großer Musikpreis von Nordrhein-Westfalen (1952?1968) bot sich vor allem anderen dazu an. Der Autor hat seit 1954 als Musikkritiker am Kölner Stadt-Anzeiger die wechselvolle Geschichte des Preises aktiv begleitet und er war 1965 selbst Juror im Vergabegremium. Als Beteiligter und Betroffener ist er überdies im Besitz bislang unbekannter zeitgenössischer Aufzeichnungen, zu denen Protokoll-Niederschriften und briefliche Nachlässe ebenso gehören wie authentische Tagebucheintragungen, die nicht nach Zeitzeugenart die Zeitzonen verschieben.0Im Mittelpunkt des sich entfaltenden Dramas stehen Frank Martin, Bernd Alois Zimmermann, Krzysztof Penderecki und, wie nicht anders zu erwarten, Karlheinz Stockhausen, der 1960 ein unwilliger, 1965 ein ungewollter, 1968 ein letzter Musikpreisträger wurde