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Wem die Stunde schlägt

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Hemingway erweitert mit diesem Werk die Reihe seiner Schilderungen, zu denen eigene Erlebnisse den Anstoß gaben, um einen spannungsgeladenen Roman aus dem spanischen Bürgerkrieg. Die Episode einer Brückensprengung weitet er zu einem Roman, in dem die Drohung des bevorstehenden Angriffs der Nationalisten und die Vorbereitungen zur wirksamen Abwehr den Hintergrund für eine zarte Liebesgeschichte bilden. Man spürt in der dichterischen Umwandlung die leidenschaftliche innere Anteilnahme am Freiheitskampf der Republikaner und vermutet wohl mit Recht - wie in manchen anderen Erzählungen - auch hier eine Selbstdarstellung in der Hauptfigur. Hemingways lapidarer Stil, der geradezu Schule gemacht hat als vorbildliches Kunstmittel der Kurzgeschichte, drängt die Ereignisse in die Spiegelung des Dialogs zusammen und erzielt damit eine Unmittelbarkeit, die den Leser von der ersten bis zur letzten Zeile in Bann hält.

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Wem die Stunde schlägt, Ernest Hemingway

Sprache
Erscheinungsdatum
1971
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ernest Hemingway
Erscheinungsdatum
1971
Einband
Paperback
Seitenzahl
486
ISBN10
3436004170
ISBN13
9783436004170
Reihe
Erstveröffentlichung
1940
Originaltitel
For Whom the Bell Tolls
Bewertung
3,85 von 5 Sternen
Beschreibung
Hemingway erweitert mit diesem Werk die Reihe seiner Schilderungen, zu denen eigene Erlebnisse den Anstoß gaben, um einen spannungsgeladenen Roman aus dem spanischen Bürgerkrieg. Die Episode einer Brückensprengung weitet er zu einem Roman, in dem die Drohung des bevorstehenden Angriffs der Nationalisten und die Vorbereitungen zur wirksamen Abwehr den Hintergrund für eine zarte Liebesgeschichte bilden. Man spürt in der dichterischen Umwandlung die leidenschaftliche innere Anteilnahme am Freiheitskampf der Republikaner und vermutet wohl mit Recht - wie in manchen anderen Erzählungen - auch hier eine Selbstdarstellung in der Hauptfigur. Hemingways lapidarer Stil, der geradezu Schule gemacht hat als vorbildliches Kunstmittel der Kurzgeschichte, drängt die Ereignisse in die Spiegelung des Dialogs zusammen und erzielt damit eine Unmittelbarkeit, die den Leser von der ersten bis zur letzten Zeile in Bann hält.