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Winnetous Erben

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Es war an einem schönen, warmen Frühlingstag, als ein Sonnenstrahl ins Zimmer schien und mir "Gruß dich Gott!" zurief. Das "Herzle" kam aus dem Erdgeschoss und brachte die erste Morgenpost, die gerade vom Briefträger abgegeben worden war. Sie setzte sich mir gegenüber, wie so oft, und begann, die Kuverts zu öffnen. Doch bevor sie dazu kam, fragte ich mich: "Wer ist das Herzle? So heißt doch eigentlich niemand." Tatsächlich handelt es sich um einen Kosenamen, der aus dem ersten Band meiner "Erzgebirgischen Dorfgeschichten" stammt. Dort gibt es ein "Musterbergle," ein "Musterdorfle," ein "Mustergartle" und ein "Musterhausle," in dem das "Herzle" mit ihrer Mutter wohnt. Dieses "Herzle" ist der seelische Abglanz meiner Frau. Als ich an ihrem Porträt arbeitete und es "Herzle" nannte, übertrug sich dieser Name allmählich auch auf das Original. Doch nicht immer! Wenn Wolken am Himmel stehen, für die ich selbst verantwortlich bin, nenne ich sie "Klara." Wenn diese Wolken verschwinden, sage ich "Klarchen," und wenn sie ganz weg sind, bleibt es bei "Herzle." Meine Frau nennt mich jedoch immer nur "Herzle," da sie niemals Wolken macht.

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Winnetous Erben, Karl May

Sprache
Erscheinungsdatum
1976
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(Paperback)
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Durch die Bestellung bei euch habe ich jetzt alle Tosa Bücher vollständig. Ich lese als 75 Jähriger die Karl May Bücher immer noch als Bettlektüre

Sprache
Deutsch
Autor*innen
Karl May
Erscheinungsdatum
1976
Einband
Paperback
Seitenzahl
317
ISBN10
3800040336
ISBN13
9783800040339
Erstveröffentlichung
1910
Originaltitel
Winnetou 4. Band
Bewertung
3,7 von 5 Sternen
Beschreibung
Es war an einem schönen, warmen Frühlingstag, als ein Sonnenstrahl ins Zimmer schien und mir "Gruß dich Gott!" zurief. Das "Herzle" kam aus dem Erdgeschoss und brachte die erste Morgenpost, die gerade vom Briefträger abgegeben worden war. Sie setzte sich mir gegenüber, wie so oft, und begann, die Kuverts zu öffnen. Doch bevor sie dazu kam, fragte ich mich: "Wer ist das Herzle? So heißt doch eigentlich niemand." Tatsächlich handelt es sich um einen Kosenamen, der aus dem ersten Band meiner "Erzgebirgischen Dorfgeschichten" stammt. Dort gibt es ein "Musterbergle," ein "Musterdorfle," ein "Mustergartle" und ein "Musterhausle," in dem das "Herzle" mit ihrer Mutter wohnt. Dieses "Herzle" ist der seelische Abglanz meiner Frau. Als ich an ihrem Porträt arbeitete und es "Herzle" nannte, übertrug sich dieser Name allmählich auch auf das Original. Doch nicht immer! Wenn Wolken am Himmel stehen, für die ich selbst verantwortlich bin, nenne ich sie "Klara." Wenn diese Wolken verschwinden, sage ich "Klarchen," und wenn sie ganz weg sind, bleibt es bei "Herzle." Meine Frau nennt mich jedoch immer nur "Herzle," da sie niemals Wolken macht.