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Elternwerden zwischen »Babyfernsehen« und medizinischer Überwachung

Eine Ethnografie pränataler Ultraschalluntersuchungen

Autor*innen

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  • 470 Seiten
  • 17 Lesestunden

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Warum sind Ultraschalluntersuchungen bei Schwangeren so beliebt? Welche Konsequenzen hat es, wenn bereits vorgeburtlich Informationen über das Geschlecht und den körperlichen Zustand des Ungeborenen vorliegen? Eva Sänger rekonstruiert auf der Basis von Interviews und ethnografischen Beobachtungen wie diese bildgebende Technologie das vorgeburtliche Elternwerden mitgestaltet. Ihre praxis- und subjektivierungsanalytische Studie fasst medizinische Ultraschalluntersuchungen dabei als kulturelle Praxis auf und zeigt: Es ist gesellschaftlich problematisch, wenn Ultraschalluntersuchungen vor dem Hintergrund der pränataldiagnostischen Suche nach auffälligen fötalen Entwicklungen zum Familienereignis umfunktioniert werden

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Elternwerden zwischen »Babyfernsehen« und medizinischer Überwachung, Eva Sänger

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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Titel
Elternwerden zwischen »Babyfernsehen« und medizinischer Überwachung
Untertitel
Eine Ethnografie pränataler Ultraschalluntersuchungen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Eva Sänger
Erscheinungsdatum
2020
Seitenzahl
470
ISBN10
3837651797
ISBN13
9783837651799
Reihe
Beschreibung
Warum sind Ultraschalluntersuchungen bei Schwangeren so beliebt? Welche Konsequenzen hat es, wenn bereits vorgeburtlich Informationen über das Geschlecht und den körperlichen Zustand des Ungeborenen vorliegen? Eva Sänger rekonstruiert auf der Basis von Interviews und ethnografischen Beobachtungen wie diese bildgebende Technologie das vorgeburtliche Elternwerden mitgestaltet. Ihre praxis- und subjektivierungsanalytische Studie fasst medizinische Ultraschalluntersuchungen dabei als kulturelle Praxis auf und zeigt: Es ist gesellschaftlich problematisch, wenn Ultraschalluntersuchungen vor dem Hintergrund der pränataldiagnostischen Suche nach auffälligen fötalen Entwicklungen zum Familienereignis umfunktioniert werden