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Vom Mauerfall zur Wiedervereinigung. Meine Erinnerungen

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Die Erinnerungen Helmut Kohls an den deutschen Einigungsprozess bieten einen faszinierenden Rückblick auf die Jahre 1989/90. Der Mauerfall am 9. November 1989 bedeutete noch nicht die Einheit Deutschlands, und das schmale Zeitfenster für die Wiedervereinigung hätte jederzeit schließen können. Kohls Schilderungen verdeutlichen den unbedingten politischen Willen und die vorsichtige Führung, die nötig waren, um am 3. Oktober 1990 die Wiedervereinigung zu feiern. Er beleuchtet zahlreiche Aspekte dieser Tage, von der Zögerlichkeit Westeuropas und innerparteilichen Intrigen bis zu den schwierigen Verhandlungen mit der DDR und der Sowjetunion. Der enge Schulterschluss mit dem US-Präsidenten, der Wechselkurs zwischen D-Mark und DDR-Mark sowie die Fragen der Souveränität und der NATO-Mitgliedschaft sind ebenfalls zentrale Themen. Jeder Tag stellte einen politischen Balanceakt dar. Kohls 10-Punkte-Plan von November 1989, der die Einheit Deutschlands als Ziel festlegte, verhinderte eine Fokussierung auf zweistaatliche Lösungen. Als Kanzler der Einheit sah er die deutsche Einheit und die europäische Einigung als zwei Seiten derselben Medaille. Er betont die Bedeutung von Vertrauen in diesen entscheidenden Tagen und formuliert den Auftrag an alle Deutschen, die europäische Einigung als die zweite Seite dieser Medaille zu vollenden.

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Vom Mauerfall zur Wiedervereinigung. Meine Erinnerungen, Hannelore Kohl

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Erscheinungsdatum
2014
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hannelore Kohl
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Hardcover
ISBN10
3426276550
ISBN13
9783426276556
Reihe
Bewertung
3,6 von 5 Sternen
Beschreibung
Die Erinnerungen Helmut Kohls an den deutschen Einigungsprozess bieten einen faszinierenden Rückblick auf die Jahre 1989/90. Der Mauerfall am 9. November 1989 bedeutete noch nicht die Einheit Deutschlands, und das schmale Zeitfenster für die Wiedervereinigung hätte jederzeit schließen können. Kohls Schilderungen verdeutlichen den unbedingten politischen Willen und die vorsichtige Führung, die nötig waren, um am 3. Oktober 1990 die Wiedervereinigung zu feiern. Er beleuchtet zahlreiche Aspekte dieser Tage, von der Zögerlichkeit Westeuropas und innerparteilichen Intrigen bis zu den schwierigen Verhandlungen mit der DDR und der Sowjetunion. Der enge Schulterschluss mit dem US-Präsidenten, der Wechselkurs zwischen D-Mark und DDR-Mark sowie die Fragen der Souveränität und der NATO-Mitgliedschaft sind ebenfalls zentrale Themen. Jeder Tag stellte einen politischen Balanceakt dar. Kohls 10-Punkte-Plan von November 1989, der die Einheit Deutschlands als Ziel festlegte, verhinderte eine Fokussierung auf zweistaatliche Lösungen. Als Kanzler der Einheit sah er die deutsche Einheit und die europäische Einigung als zwei Seiten derselben Medaille. Er betont die Bedeutung von Vertrauen in diesen entscheidenden Tagen und formuliert den Auftrag an alle Deutschen, die europäische Einigung als die zweite Seite dieser Medaille zu vollenden.