Gratis Versand ab 16,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Massenpsychologie und Ich-Analyse

Autor*innen

Buchbewertung

Mehr zum Buch

Nach ›Totem und Tabu‹ hatte Freud eine Zeitlang keinen größeren kulturhistorischen Beitrag mehr veröffentlicht. Der Erste Weltkrieg und die politischen Umbrüche in Europa regten sein Nachdenken über gesellschaftliche Phänomene erneut an. Die beiden im vorliegenden Band zusammengefassten Essays erschienen 1921 und 1927. Freud wendet hier sein individualpsychologisches Wissen auf Kollektiverscheinungen an, analysiert spezifische seelische Veränderungen, die der Einzelne erlebt, wenn er Teil einer Masse wird – wie Affektsteigerung, Denkhemmung und Beeinflussbarkeit. Seine frühen Forschungen über Suggestion und Hypnose sowie klinische Einblicke in Identifizierung und Triebschicksale fließen in diese Analysen ein. In der religionspsychologischen Arbeit zieht er eine polemische Parallele zwischen der Entwicklung der Menschheit und einer Kindheitsneurose, die er prognostiziert, eines Tages zugunsten rationaler Wissenschaft überwunden zu werden. Reimut Reiche beleuchtet in seiner einfühlsamen und kritischen Einleitung die Originalität dieser Schriften und deren Unzulänglichkeiten nach modernen Kriterien. Zudem zeigt er auf, was aus Freuds kulturanalytischem Projekt seit seinem Tod bis heute geworden ist.

Buchkauf

Massenpsychologie und Ich-Analyse, Sigmund Freud

Sprache
Erscheinungsdatum
1993
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

3,7
Sehr gut
110 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Sprache
Deutsch
Autor*innen
Sigmund Freud
Erscheinungsdatum
1993
Einband
Paperback
ISBN10
3596104521
ISBN13
9783596104529
Reihe
Erstveröffentlichung
1921
Originaltitel
Massenpsychologie und Ich-Analyse
Bewertung
3,65 von 5 Sternen
Beschreibung
Nach ›Totem und Tabu‹ hatte Freud eine Zeitlang keinen größeren kulturhistorischen Beitrag mehr veröffentlicht. Der Erste Weltkrieg und die politischen Umbrüche in Europa regten sein Nachdenken über gesellschaftliche Phänomene erneut an. Die beiden im vorliegenden Band zusammengefassten Essays erschienen 1921 und 1927. Freud wendet hier sein individualpsychologisches Wissen auf Kollektiverscheinungen an, analysiert spezifische seelische Veränderungen, die der Einzelne erlebt, wenn er Teil einer Masse wird – wie Affektsteigerung, Denkhemmung und Beeinflussbarkeit. Seine frühen Forschungen über Suggestion und Hypnose sowie klinische Einblicke in Identifizierung und Triebschicksale fließen in diese Analysen ein. In der religionspsychologischen Arbeit zieht er eine polemische Parallele zwischen der Entwicklung der Menschheit und einer Kindheitsneurose, die er prognostiziert, eines Tages zugunsten rationaler Wissenschaft überwunden zu werden. Reimut Reiche beleuchtet in seiner einfühlsamen und kritischen Einleitung die Originalität dieser Schriften und deren Unzulänglichkeiten nach modernen Kriterien. Zudem zeigt er auf, was aus Freuds kulturanalytischem Projekt seit seinem Tod bis heute geworden ist.