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Katzenleben. Gedichte

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In ihren Gedichten evoziert Sarah Kirsch eine außergewöhnliche Bildsprache: Bilder, Szenen, Jahreszeiten einer Natur, die uns bereits verloren scheint, und sie vermag es, das Grauen sanft zu vermitteln. Bewundernswert an diesen feinen Übersetzungen ist zum einen, dass die Übersetzer den assoziativen Gedanken in diesen Gedichten bewahrt haben, sodass die stillen Bilder ihre subtile, unlogische Magie entfalten können, ohne künstliche Verknüpfungen von außen. Zum anderen haben die Übersetzer die linken Großbuchstaben beibehalten, aber die Gedichte von jeglicher rechten Interpunktion befreit, was passend erscheint. Die Wirkung dieser technischen Überlegungen ist, dass die Gedichte eine merkwürdige Suspension haben, als würden sie kopfüber in eine endlose Leere stürzen. Sarah Kirsch wurde 1935 in Limlingerode/Harz geboren. Sie studierte Biologie in Halle und Literatur am Johannes R. Becher Institut in Leipzig. Bis 1977 lebte sie in Ostberlin, bevor sie nach Westberlin zog. Heute lebt sie auf dem Land im Norden Deutschlands, nicht weit von der dänischen Grenze. Zu ihren vielen Preisen und Auszeichnungen gehören der Petrarca-Preis, das Stipendium der Villa Massimo in Rom, der Staatspreis für Europäische Literatur in Österreich und der Friedrich Hölderlin Preis.

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Katzenleben. Gedichte, Sarah Kirsch

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Titel
Katzenleben. Gedichte
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Sarah Kirsch
Einband
Hardcover
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Natur, Poesie
Bewertung
3,8 von 5 Sternen
Beschreibung
In ihren Gedichten evoziert Sarah Kirsch eine außergewöhnliche Bildsprache: Bilder, Szenen, Jahreszeiten einer Natur, die uns bereits verloren scheint, und sie vermag es, das Grauen sanft zu vermitteln. Bewundernswert an diesen feinen Übersetzungen ist zum einen, dass die Übersetzer den assoziativen Gedanken in diesen Gedichten bewahrt haben, sodass die stillen Bilder ihre subtile, unlogische Magie entfalten können, ohne künstliche Verknüpfungen von außen. Zum anderen haben die Übersetzer die linken Großbuchstaben beibehalten, aber die Gedichte von jeglicher rechten Interpunktion befreit, was passend erscheint. Die Wirkung dieser technischen Überlegungen ist, dass die Gedichte eine merkwürdige Suspension haben, als würden sie kopfüber in eine endlose Leere stürzen. Sarah Kirsch wurde 1935 in Limlingerode/Harz geboren. Sie studierte Biologie in Halle und Literatur am Johannes R. Becher Institut in Leipzig. Bis 1977 lebte sie in Ostberlin, bevor sie nach Westberlin zog. Heute lebt sie auf dem Land im Norden Deutschlands, nicht weit von der dänischen Grenze. Zu ihren vielen Preisen und Auszeichnungen gehören der Petrarca-Preis, das Stipendium der Villa Massimo in Rom, der Staatspreis für Europäische Literatur in Österreich und der Friedrich Hölderlin Preis.