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Die Steinflut

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Am 9. September 1881 in einem kleinen Dorf in den Schweizer Bergen wird die kleine Katharina mit ihrem jüngeren Bruder zur Großmutter geschickt, während die Mutter ihr sechstes Kind erwartet. Obwohl sie weg darf, ist Katharina besorgt über den kranken Zustand der Mutter und die Unruhe unter den Nachbarn und Gästen. Der Weg zur Großmutter ist von regnerischem Wetter und gedrückter Stimmung geprägt. Ein Hang hat einige Tannen ins Tal gestürzt, und es scheint, als ob sich etwas zusammenbraut. Dennoch fragt sich Katharina, ob man wegen ein paar Tannen und Steinschlägen wirklich die Fabrik im Dorf schließen sollte, wo 150 Männer mit dem Abbau von Schiefer beschäftigt sind. Das würde nicht nur deren Existenz bedrohen, sondern könnte auch ihren eigenen Ängsten Vorschub leisten. In dieser Novelle von Franz Hohler, die an die großen Vorfahren wie Jeremias Gotthelf und Gottfried Keller erinnert, spürt man die Atmosphäre des Dorfes: das Summen der Öfen, das Knarren der Holztreppen und den Geruch des Schnaps, den die Männer trinken. Hohler schätzt die raue Bergwelt und das einfache Leben der Menschen, die gute Gründe haben, ihr Dasein nicht aufzugeben. Doch warum kommt niemand auf die Idee, diesen Gründen wenigstens einmal zu misstrauen?

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Die Steinflut, Franz Hohler

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Franz Hohler
Erscheinungsdatum
1998
Einband
Hardcover
ISBN10
3630869947
ISBN13
9783630869940
Reihe
Erstveröffentlichung
1998
Originaltitel
Die Steinflut
Bewertung
3,75 von 5 Sternen
Beschreibung
Am 9. September 1881 in einem kleinen Dorf in den Schweizer Bergen wird die kleine Katharina mit ihrem jüngeren Bruder zur Großmutter geschickt, während die Mutter ihr sechstes Kind erwartet. Obwohl sie weg darf, ist Katharina besorgt über den kranken Zustand der Mutter und die Unruhe unter den Nachbarn und Gästen. Der Weg zur Großmutter ist von regnerischem Wetter und gedrückter Stimmung geprägt. Ein Hang hat einige Tannen ins Tal gestürzt, und es scheint, als ob sich etwas zusammenbraut. Dennoch fragt sich Katharina, ob man wegen ein paar Tannen und Steinschlägen wirklich die Fabrik im Dorf schließen sollte, wo 150 Männer mit dem Abbau von Schiefer beschäftigt sind. Das würde nicht nur deren Existenz bedrohen, sondern könnte auch ihren eigenen Ängsten Vorschub leisten. In dieser Novelle von Franz Hohler, die an die großen Vorfahren wie Jeremias Gotthelf und Gottfried Keller erinnert, spürt man die Atmosphäre des Dorfes: das Summen der Öfen, das Knarren der Holztreppen und den Geruch des Schnaps, den die Männer trinken. Hohler schätzt die raue Bergwelt und das einfache Leben der Menschen, die gute Gründe haben, ihr Dasein nicht aufzugeben. Doch warum kommt niemand auf die Idee, diesen Gründen wenigstens einmal zu misstrauen?