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Radetzkymarsch

Roman

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«Eines der schönsten Prosawerke des Jahrhunderts, voller Traurigkeit, voller Weisheit, voller Schrecknis» (Peter Wapnewski) beschreibt die melancholische Schönheit des Endes einer Ära. Joseph Roth, ein literarischer Chronist der Donaumonarchie, lässt den Zauber dieser Zeit in seinem berührenden Requiem auf das alte Österreich aufleuchten. Der Roman ist durchzogen von einer taktvollen Grazie, die in einer unzeitgemäßen Welt nachspürt. Ein gütiger Patriarch wacht über seine Untertanen, während die Weltordnung der Habsburger unvergänglich scheint. Doch hinter dem kaiserlichen Glanz mehren sich die Zeichen des Verfalls. Marsch- und Walzerklänge vermischen sich mit nationalistischen Tönen. Franz von Trotta, Teil einer vom Kaiser geschützten Familie, erkennt, dass die Welt, die er als k. u. k.-Beamter repräsentiert, dem Untergang geweiht ist. Roth, der liebenswürdige Melancholiker, vermisst die «Welt von Gestern» von ihrem Ende her und zeigt den Anachronismus eines Reichs, das in lähmenden Fatalismus versinkt. Er thematisiert die schrittweise Aushöhlung der Traditionen und den «unbarmherzigen Glanz» des Kaisers, während er die ungebrochene Faszination für Ehrbegriff, Sinnlichkeit und Lebensart offenbart. Mit Wehmut zeigt er das Nebeneinander von Strenge und Eleganz, Noblesse und Biedersinn. Die hier vorgelegte Erstfassung von 1932 ist endlich in ihrer authentischen Form zugänglich.

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Radetzkymarsch, Joseph Roth

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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(Hardcover)
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Untertitel
Roman
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Joseph Roth
Verlag
Manesse
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Hardcover
Seitenzahl
653
ISBN10
3717522183
ISBN13
9783717522188
Erstveröffentlichung
1932
Originaltitel
Radetzkymarsch
Bewertung
4,2 von 5 Sternen
Beschreibung
«Eines der schönsten Prosawerke des Jahrhunderts, voller Traurigkeit, voller Weisheit, voller Schrecknis» (Peter Wapnewski) beschreibt die melancholische Schönheit des Endes einer Ära. Joseph Roth, ein literarischer Chronist der Donaumonarchie, lässt den Zauber dieser Zeit in seinem berührenden Requiem auf das alte Österreich aufleuchten. Der Roman ist durchzogen von einer taktvollen Grazie, die in einer unzeitgemäßen Welt nachspürt. Ein gütiger Patriarch wacht über seine Untertanen, während die Weltordnung der Habsburger unvergänglich scheint. Doch hinter dem kaiserlichen Glanz mehren sich die Zeichen des Verfalls. Marsch- und Walzerklänge vermischen sich mit nationalistischen Tönen. Franz von Trotta, Teil einer vom Kaiser geschützten Familie, erkennt, dass die Welt, die er als k. u. k.-Beamter repräsentiert, dem Untergang geweiht ist. Roth, der liebenswürdige Melancholiker, vermisst die «Welt von Gestern» von ihrem Ende her und zeigt den Anachronismus eines Reichs, das in lähmenden Fatalismus versinkt. Er thematisiert die schrittweise Aushöhlung der Traditionen und den «unbarmherzigen Glanz» des Kaisers, während er die ungebrochene Faszination für Ehrbegriff, Sinnlichkeit und Lebensart offenbart. Mit Wehmut zeigt er das Nebeneinander von Strenge und Eleganz, Noblesse und Biedersinn. Die hier vorgelegte Erstfassung von 1932 ist endlich in ihrer authentischen Form zugänglich.