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In fremden Kleidern

Geschichte einer Jugend

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Fox erzählt uns von einer Kindheit und Jugend -- ihrer Jugend --, die mit einer Unsäglichkeit beginnt und danach noch zahlreiche Unsäglichkeiten bereithält. Nach der Geburt wird das kleine Mädchen von den Eltern erst einmal ins Waisenhaus gesteckt und später mal hier, mal dort abgestellt. Bei der Großmutter oder bei Verwandten, egal. Die Eltern -- die Mutter Schauspielerin, der Vater Drehbuchautor -- tauchen nur hin und wieder auf. Und dann zumeist, um das Kind wieder woandershin zu verfrachten. Nach Kuba, Florida oder Kalifornien, egal. Wie soll man da heimisch werden in seiner Haut? Oder wissen, wohin man gehört? Sicherlich nicht an die Seite dieses Matrosen, der doppelt so alt ist wie man selber, den man auch nicht sonderlich mag, den man aber heiratet, weil man sich "keine Alternative dazu vorstellen" kann. Auch an dieser Weggabelung steht das Mädchen, wie so oft, allein. Als sie von ihrem Vater, weil sie noch nicht volljährig ist, die schriftliche Einwilligung erbittet, kommentiert er das von ihm telegrafierte Einverständnis mit den Worten: "Wenn es das ist, was du willst".

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In fremden Kleidern, Paula Fox

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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(Paperback)
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Untertitel
Geschichte einer Jugend
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Paula Fox
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Paperback
ISBN10
3423133465
ISBN13
9783423133463
Reihe
Originaltitel
Borrowed finery
Bewertung
3,9 von 5 Sternen
Beschreibung
Fox erzählt uns von einer Kindheit und Jugend -- ihrer Jugend --, die mit einer Unsäglichkeit beginnt und danach noch zahlreiche Unsäglichkeiten bereithält. Nach der Geburt wird das kleine Mädchen von den Eltern erst einmal ins Waisenhaus gesteckt und später mal hier, mal dort abgestellt. Bei der Großmutter oder bei Verwandten, egal. Die Eltern -- die Mutter Schauspielerin, der Vater Drehbuchautor -- tauchen nur hin und wieder auf. Und dann zumeist, um das Kind wieder woandershin zu verfrachten. Nach Kuba, Florida oder Kalifornien, egal. Wie soll man da heimisch werden in seiner Haut? Oder wissen, wohin man gehört? Sicherlich nicht an die Seite dieses Matrosen, der doppelt so alt ist wie man selber, den man auch nicht sonderlich mag, den man aber heiratet, weil man sich "keine Alternative dazu vorstellen" kann. Auch an dieser Weggabelung steht das Mädchen, wie so oft, allein. Als sie von ihrem Vater, weil sie noch nicht volljährig ist, die schriftliche Einwilligung erbittet, kommentiert er das von ihm telegrafierte Einverständnis mit den Worten: "Wenn es das ist, was du willst".