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Der Himmel ist blau. Kann sein

Frauen im Widerstand. Österreich 1938-1945

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20 Österreicherinnen berichten von ihrem Widerstand gegen das Nazi-Regime, ihrer List, ihrem Mut und ihrer Solidarität, aber auch von der Angst vor Folter und Tod. Käthe Sasso, Irma Schwager, Oswalda Tonka, Franziska Haas und ihre Mitstreiterinnen stellten sich dem Nazi-Terror entgegen, wurden verfolgt, eingesperrt und überlebten nur knapp. Mali Fritz, geboren in Galizien, beschreibt eine mögliche Konfrontation mit einem ihrer Peiniger: „Unter keinen Umständen hätt’ ich der Gestapo was zugegeben.“ Diese Kluft zwischen Opfern und Tätern war für sie unüberbrückbar. 40 Jahre nach der Terrorherrschaft machten sich die Herausgeberinnen auf, um die Erfahrungen dieser Antifaschistinnen zwischen Eisenstadt, Dornbirn und Eisenkappel/Železna Kapla für die Nachwelt zu bewahren. Viele Frauen, die aus Auschwitz oder Ravensbrück zurückkehrten, wurden nicht geglaubt und erlebten auch nach dem Krieg politische Diskriminierung und gesellschaftliche Ausgrenzung. Diese Demütigungen sind ebenfalls Teil des Buches. Der erstmals 1985 erschienene Band wurde neu gestaltet, editiert und mit einem aktuellen Vorwort versehen. „Ein ungemein wichtiges, längst überfälliges Buch über weibliche Menschen, die unseren nationalen und patriotischen Stolz ausmachen müssen.“ Elfriede Jelinek.

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Der Himmel ist blau. Kann sein, Karin Berger

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Erscheinungsdatum
2023
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Untertitel
Frauen im Widerstand. Österreich 1938-1945
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Karin Berger
Verlag
Promedia
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
3853715257
ISBN13
9783853715253
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
20 Österreicherinnen berichten von ihrem Widerstand gegen das Nazi-Regime, ihrer List, ihrem Mut und ihrer Solidarität, aber auch von der Angst vor Folter und Tod. Käthe Sasso, Irma Schwager, Oswalda Tonka, Franziska Haas und ihre Mitstreiterinnen stellten sich dem Nazi-Terror entgegen, wurden verfolgt, eingesperrt und überlebten nur knapp. Mali Fritz, geboren in Galizien, beschreibt eine mögliche Konfrontation mit einem ihrer Peiniger: „Unter keinen Umständen hätt’ ich der Gestapo was zugegeben.“ Diese Kluft zwischen Opfern und Tätern war für sie unüberbrückbar. 40 Jahre nach der Terrorherrschaft machten sich die Herausgeberinnen auf, um die Erfahrungen dieser Antifaschistinnen zwischen Eisenstadt, Dornbirn und Eisenkappel/Železna Kapla für die Nachwelt zu bewahren. Viele Frauen, die aus Auschwitz oder Ravensbrück zurückkehrten, wurden nicht geglaubt und erlebten auch nach dem Krieg politische Diskriminierung und gesellschaftliche Ausgrenzung. Diese Demütigungen sind ebenfalls Teil des Buches. Der erstmals 1985 erschienene Band wurde neu gestaltet, editiert und mit einem aktuellen Vorwort versehen. „Ein ungemein wichtiges, längst überfälliges Buch über weibliche Menschen, die unseren nationalen und patriotischen Stolz ausmachen müssen.“ Elfriede Jelinek.