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Ehe der letzte Schornstein fällt ...

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  • 174 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Geschichten von Umsiedlerinnen und Umsiedlern der Imster Südtirolersiedlung am Grettert Südtiroler Familien, die Haus und Hof verließen, um ein vermeintlich lebenswerteres Daheim zu finden: Die beiden Autorinnen beleuchten das Schicksal dieser Menschen in einer Südtirolersiedlung in Imst im Tiroler Oberland. Vor 75 Jahren wurde die Südtiroler Bevölkerung zur Option gerufen. Die von zwei faschistischen Regimen erzwungene Abstimmung stellte deutschsprachige Südtiroler und Ladiner vor die \"Wahl\": Italianisierung oder Auswanderung ins damalige Deutsche Reich. 1939 kamen die ersten Südtiroler Familien im Zuge dieser Option nach Imst. In der Siedlung am Grettert fanden die unvermittelt Heimatlosen einen neuen Wohnort, in dem sich viele, lange nicht, zuhause fühlen sollten. Die historischen Bauten der Südtirolersiedlung weichen derzeit neuen, modernen Wohnblöcken. Mit dem Verschwinden dieser baulichen Zeugnisse schließt sich zugleich ein Kapitel Südtiroler und Imster Geschichte. Die Autorinnen haben die letzten persönlich betroffenen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen befragt und ihre Lebenserinnerungen an die Zeit der Option und die Jahre danach niedergeschrieben. Aus unzähligen Interviews entschlüsselten sich 21 Familiengeschichten ...

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Ehe der letzte Schornstein fällt ..., Annemarie Regensburger, Angelika Polak Pollhammer

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Erscheinungsdatum
2014
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Sprache
Deutsch
Verlag
EYE
Erscheinungsdatum
2014
Seitenzahl
174
ISBN10
3901735283
ISBN13
9783901735288
Reihe
Beschreibung
Geschichten von Umsiedlerinnen und Umsiedlern der Imster Südtirolersiedlung am Grettert Südtiroler Familien, die Haus und Hof verließen, um ein vermeintlich lebenswerteres Daheim zu finden: Die beiden Autorinnen beleuchten das Schicksal dieser Menschen in einer Südtirolersiedlung in Imst im Tiroler Oberland. Vor 75 Jahren wurde die Südtiroler Bevölkerung zur Option gerufen. Die von zwei faschistischen Regimen erzwungene Abstimmung stellte deutschsprachige Südtiroler und Ladiner vor die \"Wahl\": Italianisierung oder Auswanderung ins damalige Deutsche Reich. 1939 kamen die ersten Südtiroler Familien im Zuge dieser Option nach Imst. In der Siedlung am Grettert fanden die unvermittelt Heimatlosen einen neuen Wohnort, in dem sich viele, lange nicht, zuhause fühlen sollten. Die historischen Bauten der Südtirolersiedlung weichen derzeit neuen, modernen Wohnblöcken. Mit dem Verschwinden dieser baulichen Zeugnisse schließt sich zugleich ein Kapitel Südtiroler und Imster Geschichte. Die Autorinnen haben die letzten persönlich betroffenen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen befragt und ihre Lebenserinnerungen an die Zeit der Option und die Jahre danach niedergeschrieben. Aus unzähligen Interviews entschlüsselten sich 21 Familiengeschichten ...