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Masse und Macht

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Masse und Macht sind zentrale Begriffe zur Analyse unserer Zeit. Canetti war bereits in seiner Jugend von den damit verbundenen Phänomenen fasziniert und beunruhigt. Das Leben der Menschen folgt eigenartigen Gesetzen: Schon als Kinder gehorchen wir den Anweisungen unserer Erzieher und sind früh darauf konditioniert, "freudig" unsere Pflichten zu erfüllen. Auch die Gesellschaft unterliegt dem Zwang von Befehl und Gehorsam. Um harmonisch zusammenzuleben, folgt die Masse bestehenden Gesetzen, doch die Geschichte zeigt auch, dass Massen blind dem Diktat eines Tyrannen oder einer Ideologie folgen können. Dabei entwickeln Massen manchmal eine Eigendynamik, die zu Aufhetzungen und Verfolgungen von Minderheiten führt, oder sie stürzen Könige und Regierungen, um selbst Macht zu beanspruchen. Aus unterdrückten Individuen kann sich plötzlich eine revolutionäre Masse bilden: Sklaven erheben sich gegen Kolonialherren, Farbige gegen Weiße, Arbeiter gegen Unternehmer. In seinem philosophischen Hauptwerk beleuchtet Canetti diese komplexen Themen. Mit kühnen Gedanken und stilistischer Brillanz zieht er die Leser von der ersten Seite an in seinen Bann. Anthropologische, soziologische und psychologische Aspekte durchdringen die essayistische Untersuchung und lassen den Leser spüren, dass hier sein Schicksal behandelt wird.

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Masse und Macht, Elias Canetti

Sprache
Erscheinungsdatum
1973
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Elias Canetti
Erscheinungsdatum
1973
ISBN10
3546417003
ISBN13
9783546417006
Reihe
Erstveröffentlichung
1960
Originaltitel
Masse und Macht
Bewertung
4,15 von 5 Sternen
Beschreibung
Masse und Macht sind zentrale Begriffe zur Analyse unserer Zeit. Canetti war bereits in seiner Jugend von den damit verbundenen Phänomenen fasziniert und beunruhigt. Das Leben der Menschen folgt eigenartigen Gesetzen: Schon als Kinder gehorchen wir den Anweisungen unserer Erzieher und sind früh darauf konditioniert, "freudig" unsere Pflichten zu erfüllen. Auch die Gesellschaft unterliegt dem Zwang von Befehl und Gehorsam. Um harmonisch zusammenzuleben, folgt die Masse bestehenden Gesetzen, doch die Geschichte zeigt auch, dass Massen blind dem Diktat eines Tyrannen oder einer Ideologie folgen können. Dabei entwickeln Massen manchmal eine Eigendynamik, die zu Aufhetzungen und Verfolgungen von Minderheiten führt, oder sie stürzen Könige und Regierungen, um selbst Macht zu beanspruchen. Aus unterdrückten Individuen kann sich plötzlich eine revolutionäre Masse bilden: Sklaven erheben sich gegen Kolonialherren, Farbige gegen Weiße, Arbeiter gegen Unternehmer. In seinem philosophischen Hauptwerk beleuchtet Canetti diese komplexen Themen. Mit kühnen Gedanken und stilistischer Brillanz zieht er die Leser von der ersten Seite an in seinen Bann. Anthropologische, soziologische und psychologische Aspekte durchdringen die essayistische Untersuchung und lassen den Leser spüren, dass hier sein Schicksal behandelt wird.