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Von der Subversion des Wissens

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  • 178 Seiten
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Es gehört zu den charakteristischen und faszinierenden Zügen des französischen Philosophen Michel Foucault, daß seine intellektuelle Biographie sich aus allen essentiellen geistigen Strömungen der Moderne speist: Psychoanalyse, Phänomenologie, Strukturalismus, die Philosophien Nietzsches und Heideggers. Alle diese Entwürfe, angereichert durch medizinische und literarische Erfahrung, hat er in höchst produktiver Weise benutzt und zugleich überschritten - sie wirken fort in der Vielfalt der von seinem Werk ausgehenden Anregungen und Provokationen. Von der Subversion des Wissens vereinigt Dokumente einerseits zu Foucaults Bildungsweg bis zum Ende der sechziger Jahre, andererseits zu seiner nach dem Pariser Mai vollzogenen Wendung zur Politik. Die drei Gespräche - mit Paolo Caruso, Gilles Deleuze und mit Pariser Studenten - belegen eindrucksvoll, wie Foucault, der Theoretiker der 'Ausgrenzung', sich mit ausgrenzenden Institutionen konkret befaßte - mit Gefängnissen, Schulen, psychiatrischen Anstalten. Drei Aufsätze, die sich auf Bataille, Blanchot und Nietzsche beziehen, erkunden den Zusammenhang von Macht und Wissen und die Möglichkeit eines 'anderen', subversiven Wissens. Der Band enthält im Anhang eine bis 1986 reichende Bibliographie der Schriften Foucaults und deren deutschen Übersetzungen.

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Von der Subversion des Wissens, Michel Foucault

Sprache
Erscheinungsdatum
1978
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(Paperback)
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Titel
Von der Subversion des Wissens
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Michel Foucault
Verlag
Ullstein
Erscheinungsdatum
1978
Einband
Paperback
Seitenzahl
178
ISBN10
3548035485
ISBN13
9783548035482
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Es gehört zu den charakteristischen und faszinierenden Zügen des französischen Philosophen Michel Foucault, daß seine intellektuelle Biographie sich aus allen essentiellen geistigen Strömungen der Moderne speist: Psychoanalyse, Phänomenologie, Strukturalismus, die Philosophien Nietzsches und Heideggers. Alle diese Entwürfe, angereichert durch medizinische und literarische Erfahrung, hat er in höchst produktiver Weise benutzt und zugleich überschritten - sie wirken fort in der Vielfalt der von seinem Werk ausgehenden Anregungen und Provokationen. Von der Subversion des Wissens vereinigt Dokumente einerseits zu Foucaults Bildungsweg bis zum Ende der sechziger Jahre, andererseits zu seiner nach dem Pariser Mai vollzogenen Wendung zur Politik. Die drei Gespräche - mit Paolo Caruso, Gilles Deleuze und mit Pariser Studenten - belegen eindrucksvoll, wie Foucault, der Theoretiker der 'Ausgrenzung', sich mit ausgrenzenden Institutionen konkret befaßte - mit Gefängnissen, Schulen, psychiatrischen Anstalten. Drei Aufsätze, die sich auf Bataille, Blanchot und Nietzsche beziehen, erkunden den Zusammenhang von Macht und Wissen und die Möglichkeit eines 'anderen', subversiven Wissens. Der Band enthält im Anhang eine bis 1986 reichende Bibliographie der Schriften Foucaults und deren deutschen Übersetzungen.