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- 407 Seiten
- 15 Lesestunden
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Generativität sichert menschliches Leben und Kultur. PsychoanalytikerInnen und PsychotherapeutInnen untersuchen, wie unsere Gesellschaft mit Generativität umgeht, insbesondere in Bezug auf moderne Mutter-, Vater- und Elternschaft. Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der DGPT wird auch die Generativität der Fachgesellschaft betrachtet. Angesichts kollektiver Aggression und der Ausbeutung des Planeten ist es für die Psychoanalyse und Psychotherapie wichtig, sich mit Generativität und ihren Bedrohungen auseinanderzusetzen. Generativität bringt Generationenkonflikte mit sich, etwa den Neid älterer Generationen auf jüngere, die vermeintlich bessere Bedingungen vorfinden. Die Missachtung von Generationenfolgen kann schädlich sein. Heutige Generationen sind vielfältiger und komplexer, oft geprägt von Patchwork-Familien. Die Beiträge von verschiedenen AutorInnen beleuchten unterschiedliche Aspekte der Generativität, von Krisen der Weitergabe in Generationenbeziehungen bis hin zu den Herausforderungen der Reproduktionsmedizin. Themen wie kreative Innovation, das Unbehagen in neuen Fortpflanzungsformen, und die Bedeutung negativer Affekte im Rechtspopulismus werden ebenfalls behandelt. Die Auseinandersetzung mit der Generativität in der Psychoanalyse und deren institutionellen Rahmen wird kritisch betrachtet, um zukünftige Herausforderungen zu bewältigen und generative Impulse in der Ausbildung zu fördern.
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Generativität, Thomas Abel, Ute Auhagen-Stephanos, Heribert Blaß, Uta Blohm, Dr. Valerie Bouville
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- 2020
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