Gratis Versand ab 14,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Das Prinzip Hoffnung. Kapitel 33-42

Autor*innen

Buchbewertung

Parameter

Mehr zum Buch

Im Gegensatz zur Aktualität und zur Ideologie der "Ende der Geschichte" erweist sich "Das Prinzip Hoffnung" - das seine Ontologie auf die Potenzialität des Seins und die Offenheit für Veränderung gründet - heute als kühn unzeitgemäß, aber reich an Anregungen zu immer offenen Themen. In den fünf Teilen, die sein Meisterwerk bilden, erkundet Bloch die utopische Dimension des Denkens in all seinen vielfältigen Erscheinungsformen: über das "Prinzip des Vergnügens" der alten Utopien hinaus, aber auch über das "Prinzip der Realität", verstanden als passive Akzeptanz des Gegebenen. Ein großer Teil des "Prinzip Hoffnung" ist einer Phänomenologie der utopischen Bewusstseinszustände gewidmet: von den tiefsten Wünschen des Einzelnen über Kunstwerke und große kollektive Mythen bis hin zu den Formen, die sich in der Konsumkunst ankündigen. In all diesen Formen zeichnen sich durch eine "Ontologie des Noch-Nicht" die Züge einer versöhnten Realität ab, die als Leitfaden und Orientierung für das historische Handeln dienen. In diesem Sinne identifiziert "Das Prinzip Hoffnung" ein mögliches Gegenmittel gegen Nihilismus und Angst: ohne Erlösung und Rettung zu versprechen, ohne den Fall einiger Idole mit dem Fall der Ideale zu verwechseln.

Buchkauf

Das Prinzip Hoffnung. Kapitel 33-42, Ernst Bloch

Sprache
Erscheinungsdatum
1985
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

3,6
Sehr gut
5 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Titel
Das Prinzip Hoffnung. Kapitel 33-42
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ernst Bloch
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1985
Einband
Paperback
ISBN10
3518281542
ISBN13
9783518281543
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
3,6 von 5 Sternen
Beschreibung
Im Gegensatz zur Aktualität und zur Ideologie der "Ende der Geschichte" erweist sich "Das Prinzip Hoffnung" - das seine Ontologie auf die Potenzialität des Seins und die Offenheit für Veränderung gründet - heute als kühn unzeitgemäß, aber reich an Anregungen zu immer offenen Themen. In den fünf Teilen, die sein Meisterwerk bilden, erkundet Bloch die utopische Dimension des Denkens in all seinen vielfältigen Erscheinungsformen: über das "Prinzip des Vergnügens" der alten Utopien hinaus, aber auch über das "Prinzip der Realität", verstanden als passive Akzeptanz des Gegebenen. Ein großer Teil des "Prinzip Hoffnung" ist einer Phänomenologie der utopischen Bewusstseinszustände gewidmet: von den tiefsten Wünschen des Einzelnen über Kunstwerke und große kollektive Mythen bis hin zu den Formen, die sich in der Konsumkunst ankündigen. In all diesen Formen zeichnen sich durch eine "Ontologie des Noch-Nicht" die Züge einer versöhnten Realität ab, die als Leitfaden und Orientierung für das historische Handeln dienen. In diesem Sinne identifiziert "Das Prinzip Hoffnung" ein mögliches Gegenmittel gegen Nihilismus und Angst: ohne Erlösung und Rettung zu versprechen, ohne den Fall einiger Idole mit dem Fall der Ideale zu verwechseln.