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Literatur und Lüge

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Karl Kraus, geboren am 28. April 1874 in Gitschin, ist am 12. Juni 1936 in Wien gestorben. In dem Buch Literatur und Lüge hat Kraus die wichtigsten seiner literaturkritischen Arbeiten aus der Fackel der Vorkriegszeit in revidierter Fassung zusammengestellt. Mit wenigen Ausnahmen – wie der Rede über Wedekinds Büchse der Pandora – handelt es sich um sartirische und polemische Schriften: gerichtet gegen den Literaturbetrieb und allzu betriebsame Literaten der Zeit. Von den Streitschriften, die dieses Buch enthält, zählt vor allem Der Fall Kerr zu den Musterstücken der Gattung: unter den eher scherzhaft abgefaßten Artikeln haben jedenfalls die Übersetzungen aus Harden und die Razzia auf Literarhistoriker klassische Geltung erlangt. Aber auch der Sache nach dürften die Prinzipien und die Argumente, mit denen Kraus den »elenden Skribenten« seiner Zeit begegnet ist, ihre Triftigkeit auch gegenüber den Erscheinungen unserer Tage mit Leichtigkeit bewähren können.

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Literatur und Lüge, Karl Kraus

Sprache
Erscheinungsdatum
1987
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Karl Kraus
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1987
Einband
Paperback
Seitenzahl
381
ISBN10
3518378139
ISBN13
9783518378137
Reihe
Bewertung
4,1 von 5 Sternen
Beschreibung
Karl Kraus, geboren am 28. April 1874 in Gitschin, ist am 12. Juni 1936 in Wien gestorben. In dem Buch Literatur und Lüge hat Kraus die wichtigsten seiner literaturkritischen Arbeiten aus der Fackel der Vorkriegszeit in revidierter Fassung zusammengestellt. Mit wenigen Ausnahmen – wie der Rede über Wedekinds Büchse der Pandora – handelt es sich um sartirische und polemische Schriften: gerichtet gegen den Literaturbetrieb und allzu betriebsame Literaten der Zeit. Von den Streitschriften, die dieses Buch enthält, zählt vor allem Der Fall Kerr zu den Musterstücken der Gattung: unter den eher scherzhaft abgefaßten Artikeln haben jedenfalls die Übersetzungen aus Harden und die Razzia auf Literarhistoriker klassische Geltung erlangt. Aber auch der Sache nach dürften die Prinzipien und die Argumente, mit denen Kraus den »elenden Skribenten« seiner Zeit begegnet ist, ihre Triftigkeit auch gegenüber den Erscheinungen unserer Tage mit Leichtigkeit bewähren können.